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Erschöpfung (Fatigue)

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Erschöpfung (Fatigue)

Stand: Juni 2017
Autoren: Harald Bielitz

1Definitionen

Ein überwältigendes, anhaltendes Gefühl der Erschöpfung und eine verminderte Fähigkeit, körperliche und geistige Arbeit auf gewohntem Niveau zu leisten. (00093) [2]

Erschöpfung ist eine Art von Ruhe mit den spezifischen Merkmalen: verminderte Körperkraft oder Belastbarkeit, Gefühl von Zermürbtheit, gesteigerte Irritation, totaler Kräfteverschleiß. Dies ist verbunden mit anstrengender physischer Aktivität oder dem Ausgesetztsein von psychologischem Druck, verbunden mit dem Verlust der Fähigkeit von Gewebe, auf Reize zu reagieren, die normalerweise eine Muskelkontraktion hervorrufen. (1A.1.1.1.11.2.2) [1]

2Risikofaktoren [2]

  • Kritisches Lebensereignis

  • Krankheitszustände

  • Anämie

  • Schlafmangel

  • Angst/ Stress

  • Langeweile

  • Lärm

  • Mangelernährung

3Anzeichen [2]

  • Verringerte Leistungsfähigkeit

  • Müdigkeit

  • Teilnahmslosigkeit

  • Zunahme an Klagen über körperliche Beschwerden

  • Gesteigertes Ruhebedürfnis

4Literatur

  1. Hinz M, Dörre F, König P, Tackenberg P: ICNP Internationale Klassifikation für die Pflegepraxis. S. 186. Verlag Hans Huber, Bern 2003.

  2. NANDA International (Hrsg.): Pflegediagnosen Definitionen und Klassifikation 2009 – 2011. S. 156. Recom, Kassel 2010.

5Anschriften der Verfasser

Harald Bielitz
BSZ für Gesundheit und Sozialwesen
Karl August Lingner
Maxim-Gorki-Str. 39
01127 Dresden
Tel: 0351 2069340

5Erklärungen zu möglichen Interessenkonflikten

nach den Regeln der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie und den Empfehlungen der AWMF (Version vom 23. April 2010) und internationalen Empfehlungen