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Glossar

 Kalium
Abkürzung 'K'; chemisches Element; lebenswichtiges Mineral im menschlichen Körper; Funktionen umfassen die Erregung von Nerven und Muskeln einschl. des Herzmuskels, Membrandurchlässigkeit, enzymatische Reaktionen u. v. m.;
 Kälteagglutinine
Kälte-Antikörper; Antikörper aus der IgM Klasse, die bei Temperaturen zwischen 10 und 150C wirksam sind;
 Kalzium
Abkürzung 'Ca'; andere Schreibweise: Calcium; chemisches Element; wichtiges Mineral im menschlichen Körper; Funktionen umfassen den Aufbau von Knochen und Zähnen, die Erregung von Nerven und Muskeln einschl. des Herzmuskels, die Blutgerinnung u. v. m.;
 Kappa-Leichtkette
eine der beiden leichten Immunglobulinketten; siehe Lambda Leichtkette;
 Karnofsky Index
Klassifikation zur Beschreibung des Allgemeinzustands von Patienten, siehe Wissensdatenbank Allgemeinzustand; benannt nach Dr. David A. Karnofsky, der diesen Index 1949 zusammen mit Dr. Joseph H. Burchenal veröffentlicht;
 Karzinom
Oberbegriff für bösartige Tumore, die von epithelialen Zellen ausgehen; siehe Sarkom; siehe Hämoblastose;
 kastrastationsresistent
Stadium bei Prostatakrebs, in der die Tumorzellen nicht oder nicht mehr auf den Entzug oder die Unterdrückung männlicher Sexualhormone ansprechen; dieser Effekt einer Hormontherapie entspricht einer Kastration;
 Katheter
Schläuche oder Röhrchen aus unterschiedlichen Materialen; werden in Gefäße, Organe oder Hohlräume eingebracht zum Ablassen von Flüssigkeit, zur Spülung, zur Sondierung, zur Gabe von Flüssigkeit oder Medikamenten, Gewinnung von Gewebe, Überbrückung von Engstellen u. a.; Material und Beschaffenheit hängen von der jeweiligen Funktion ab;
 kausale Therapie
Behandlung, die auf die Ursache einer Erkrankung zielt, z. B. Operation, Bestrahlung, Chemotherapie u. a.; siehe auch supportive Therapie;
 Keimbahnmutation
Mutation in den Keimzellen; alle Zellen der betroffenen Person enthalten diese Veränderung;
 Keimzelltumor
Überbegriff für Tumore, die aus Keimzellen entstehen; treten bei Männern und bei Frauen auf; häufigste Entstehungsorte sind die Eierstöcke und die Hoden; können gutartig oder bösartig sein;
 Kernspintomographie
Magnetresonanztomographie
 Kieferosteonekrosen
engl. Abkürzung ONJ; Zerstörung von Kieferknochen; Kieferosteonekrosen sind eine typische Komplikation von Bisphosphonaten und von RANKL Antikörpern;
 Kinase
Gruppe von Enzymen; Aufgabe ist die Phosphorylierung, die Übertragung von Phosphaten; zentrale Funktion bei der Signalübertragung innerhalb von Zellen; Kinasen sind Angriffspunkt gezielter Medikamente, der Kinase-Inhibitoren;
 klarzelliger Nierenzellkrebs
häufigste Form von Krebs im Bereich der Niere; siehe Leitlinie Nierenzellkarzinom;
 Klassifikation
Einteilung;
 Klinefelter-Syndrom
angeborene Erkrankung; die betroffenen Jungen / Männer haben meistens ein zusätzliches X Chromosom, genetisch können aber auch andere Veränderungen vorliegen;
 klinische Studie
allgemeiner Begriff für wissenschaftliche Untersuchungen an und mit Patienten; bei klinischen Studien werden verschiedene Phasen unterschieden; Phase I:Untersuchung, ob eine Behandlungsmethode sicher und verträglich ist; Phase II: Untersuchung, ob eine Behandlungsmethode wirksam ist; Phase III: Untersuchung zum Vergleich der Behandlungsmethode mit einer anderen, z. B. dem bisherigen Standard; Phase IV: Untersuchung nach Zulassung einer Behandlungsmethode zur Überwachung der Sicherheit und zur Dokumentation auch von seltenen Nebenwirkungen;
 klonale B Lymphozyten
B Lymphozyten, die demselben Klon entstammen; Zeichen für Bösartigkeit oder für eine mögliche Vorstufe von Bösartigkeit, siehe monoklonale B Lymphozytose;
 klonale Plasmazellen
Plasmazellen, die demselben Klon entstammen; Zeichen für Bösartigkeit;
 Knochenmark
Hohlraum im Knochen, in dem bei Erwachsenen die Blutbildung stattfindet
 Knochenmarkaspirat
Entnahme von flüssigem Knochenmark, oft vom hinteren Beckenknochen; die Entnahme erfolgt mittels einer Spezialnadel in örtlicher Betäubung
 Knochenmarkbiopsie
Entnahme von Gewebe aus dem Knochenmark, oft vom hinteren Beckenknochen; die Entnahme erfolgt mittels einer Spezialnadel in örtlicher Betäubung
 Knochenmarkinsuffizienz
Unfähigkeit des Knochenmarks zur Herstellung von Zellen der Blutbildung; Ursachen können chemische Stoffe, Infektionen oder unbekannt sein;
 Knochenmarkpunktion
Überbegriff für die Entnahme von Gewebe aus dem Knochenmark, siehe Knochenmarkaspirat und Knochenmarkbiopsie;
 Knochenmarktransplantation
Abkürzung KMT; Übertragung von Knochenmark eines Spenders auf einen erkrankten Empfänger; ist weitgehend durch die Blutstammzelltransplantation ersetzt worden;
 Knochenmarkveränderungen, reaktiv
Veränderungen im Knochenmark als Reaktion auf andere Erkrankungen im Körper;
 Knochenmarkveränderungen, toxisch
Veränderungen im Knochenmark als Reaktion auf Giftstoffe, z. B. Alkohol, Chemotherapie o. a.;
 Knopflochchirurgie
Begriff für minimal invasive Chirurgie; statt eines großen Schnitts für den operativen Zugang werden nur kleine Schnitte zur Einführung der chirurgischen Instrumente angebracht; die chirurgischen Instrumente werden von außen durch den Operateur gesteuert;
 Kodon
Begriff aus der Genetik; drei aufeinanderfolgende Basen sind ein Kodon, das für die Bildung einer spezifischen Aminosäure verantwortlich ist;