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Glossar

 M-Gradient
Beschreibung der Form einer Eiweiß-Elektrophorese, bei der die beiden Gipfel von Albumin und den Gammaglobulinen eine ähnliche Form haben; dies ist typisch für Patienten mit Multiplem Myelom, anderen Non-Hodgkin Lymphom oder MGUS;
 Magen-Darm-Trakt
Teil des Verdauungsapparates; dazu gerechnet werden Speiseröhre, Magen, oberer und unterer Dünndarm, Dickdarm und Enddarm;
 Magnesium
Abkürzung 'Mg'; chemisches Element; lebenswichtiges Mineral im menschlichen Körper; Erkrankungen aufgrund von Magnesiummangel sind relativ selten; Störungen im Magnesiumhaushalt treten häufig zusammen mit anderen Mangel- oder Überschusszuständen auf;
 Magnetresonanztomographie
Abkürzung MRT; anderer Begriff: Kernspintomographie; bildgebendes Verfahren zur dreidimensionalen Darstellung von Körperregionen; setzt den Körper starken Magnetfeldern aus und misst die Resonanz;
 makroskopisch
Bezeichnung für Eigenschaften von Gewebe, die mit dem bloßen Auge erkennbar sind; siehe auch mikroskopisch;
 maligne
bösartig:
 malignes Melanom
schwarzer Hautkrebs; geht von Melanozyten aus; häufigster Entstehungsort ist die Haut, kann aber auch in Schleimhäuten und im Augen entstehen; Hauptrisikofaktor ist die UV Belastung der Haut; frühes Risiko für die Bildung von Lymphknoten- und Fernmetastasen; entscheidend für die Prognose sind die frühe Entdeckung und die chirurgische Entfernung; in fortgeschrittenen Stadien sind Chemotherapie, Immuntherapie und gezielte Medikamente wirksam;
 Mammakarzinom
Brustkrebs; siehe Leitlinie Brustkrebs der Frau, siehe Leitlinie Brustkrebs des Mannes
 Mammographie
bildgebendes Verfahren zur Untersuchung der Brust; nutzt Röntgenstrahlen zur Darstellung; Bestandteil des Brustkrebs - Screening;
 Mammographie-Screening
Einsatz der Mammographie zur Entdeckung von Brustkrebs bei gesunden Frauen, die ein Risiko für Brustkrebs, aber keine Krankheitszeichen haben; Ziel ist die Entdeckung von Brustkrebs in einem möglichst frühen Stadium;
 Mantelzell-Lymphom
gehört zu den indolenten Non-Hodgkin Lymphomen, zeigt jeoch in den meisten Fällen einen klinisch aggressiven Verlauf; siehe Leitlinie Mantelzell-Lymphom;
 Marcumar
Handelsname für das bekannteste Phenprocoumon-Präparat; gehört zu den Vitamin K-Antagonisten; hemmt die Wirkung von Vitamin K und damit die Blutgerinnung; eingesetzt zur Verhinderung von Thrombosen und Embolien bei Risikopatienten oder nach einer venösen Thrombembolie; Gabe oral;
 Marginalzonenlymphom
Erkrankung aus der Gruppe der indolenten Non-Hodgkin Lymphome; wird nach dem Ursprung in verschiedene Formen eingeteilt; siehe Leitlinie Nodales Marginalzonen-Lymphom; siehe splenisches Marginalzonen-Lymphom;
 Matched Unrelated Donor
Abkürzung MUD; Begriff aus der Transplantationsmedizin; nicht-verwandter Spender mit den gleichen oder ähnlichen Gewebsmerkmalen wie der Empfänger;
 MBL
Abkürzung für Monoklonale B Lymphozytose;
 MCHC
Abkürzung für den englischsprachigen Begriff der Mittleren Korpuskulären Hämoglobinkonzentration (Mean Corpuscular Hemoglobulin Concentration); berechneter Laborwert zur Konzentration von Hämoglobin im Hämatokrit;
 MCP
Abkürzung für Mitoxantron, Chlorambucil und Prednison; Kombination von Medikamenten zur Behandlung von Patienten mit indolenten Lymphomen;
 mechanischer Ileus
Darmverschluss durch ein mechanisches Hindernis; lebensbedrohliches Krankheitsbild; unterschiedliche Ursachen von einer örtlichen Entzündungen über Abklemmungen bis zu bösartigen Tumoren;
 Mediastinaltumor
Tumor im Mediastinum; die Art des Tumors kann sehr unterschiedlich sein, z. B. Hodgkin-Lymphom, Non Hodgkin-Lymphom, Keimzelltumor, Thymom, Lungenkrebs o. a.;
 Mediastinoskopie
Endoskopie des vorderen Mediastinums;
 Mediastinum
Bereich im mittleren Brustkorb zwischen den beiden Lungenflügeln; umfasst das Herz, die großen Blutgefäße, Luft- und Speiseröhre;
 medikamentöse Tumortherapie
Begriff für Krebstherapie, bei der Medikamente eingesetzt werden; erfordert eine besondere, ärztliche Qualifikation;
 Megakaryozyt
Vorläuferzelle der Thrombozyten im Knochenmark;
 Melanin
Farbstoff, der beim Menschen für die Hautfarbe verantwortlich ist; wird von Melanozyten hergestellt;
 Melanom
Kurzbezeichnung für Malignes Melanom;
 Melanozyten
Zellen im Körper, die Melanin produzieren; finden sich vor allem in der Haut, aber auch in den Schleimhäuten z. B. des Verdauungstraktes, und im Auge;
 Melphalan
Medikament aus der Gruppe der Alkylantien; wirksam beim Multiplen Myelom, beim Eierstockkrebs und anderen Krebserkrankungen; Gabe intravenös oder oral;
 Membran
Haut; Bezeichnung z. B. für die äußere Hülle von Zellen;
 Membrandefekt
Fehler in einer Hülle, beim Menschen z. B. in der äußeren Hülle von Erythrozyten bei Patienten mit angeborenen Bluterkrankungen;
 Mesotheliom
bösartiger Tumor, der von einer besonderen Zellschicht, dem Mesothel, ausgeht; Mesotheliome sind selten; sie entstehen am häufigsten im Rippenfell (Pleuramesotheliom) und dem Bauchfell (Peritonealmesotheliom);