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Glossar

 P-Selektin
Struktur auf der Oberfläche von Endothelzellen, auch von Blutplättchen; Funktion in der Adhäsion, der Anlagerung von Zellen und Gewebe;
 p.o.
Abkürzung für oral;
 Paclitaxel
Medikament aus der Gruppe der Taxane; wird in der Chemotherapie bei Brustkrebs, Lungenkrebs, Eierstockskrebs und anderen Krebserkrankungen eingesetzt; ist auch bei anderen Krebserkrankungen wirksam; Gabe intravenös; steht auch in Albumin-gebundener Form zur Verfügung;
 palliativ
schützend, unterstützend; in der Onkologie die Behandlung von Patienten, deren Erkrankung nicht mehr heilbar ist; Gegenbegriff zu kurativ;
 palmoplantare Dysästhesie
Teil des Hand - Fuß - Syndroms; Missempfindungen und Taubheitsgefühl in Handinnenflächen und Fußsohlen; oft zusammen mit Hautveränderungen; tritt vor allem als Nebenwirkung von Medikamenten der Krebstherapie auf, z. B. 5-FU, Capecitabin, Cytosin-Arabinosid, liposomales Doxorubicin, Sorafenib, Sunitinb, Taxane u. a.;binosid, liposomales Doxorubicin, Sorafenib, Sunitinb, Taxane u. a.;
 Pamidronat
Medikament aus der Gruppe der Bisphosphonate; Gabe intravenös;
 Panitumumab
Medikament aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper; richtet sich gegen den EGF Rezeptor; eingesetzt in der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Dickdarmkrebs;
 Pankreas
Bauchspeicheldrüse; Organ im oberen Bauchraum; Hauptaufgaben sind die Bildung von Hormonen wie Insulin und von Enzymen für die Verdauung;
 Pankreaskarzinom
Bauchspeicheldrüsenkrebs; siehe Leitlinie Bauchspeicheldrüsenkrebs
 pankreatische intraepitheliale Neoplasie
Abkürzung PanIN; Veränderung in der Bauchspeicheldrüse; mögliche Vorstufe von Bauchspeicheldrüsenkrebs;
 papillärer Nierenzellkrebs
eine Form des Nierenzellkrebs; gehört zum nicht-klarzelligen Nierenzellkrebs; Einteilung in Typ I und II unterteilt; siehe Leitlinie Nierenzellkrebs;
 paralytischer Ileus
Darmverschluss durch Lähmung der Darmtätigkeit; lebensbedrohliches Krankheitsbild; unterschiedliche Ursachen von einer Bauchfellentzündung über einen Gefäßverschluss, Stoffwechselerkrankung bis zur Nebenwirkung von Medikamenten;
 paraneoplastisches Syndrom
Krankheitsbild bei Krebspatienten, das nicht durch eine Wirkung des Tumors oder seiner Metastasen direkt am Ort der Erkrankung verursacht werden; Auslöser sind lösliche Stoffe, die vom Tumor freigesetzt werden, oder Reaktionen auf den Tumor; vielfältige Erscheinungsbilder z. B. Thrombosen, Haut- und Knochenveränderungen u. v. m.;
 Paraprotein
funktionslose Eiweiße; der Begriff wird für krankhafte Immunglobuline bei Patienten mit Multiplem Myelom, bei anderen Non-Hodgkin Lymphomen und beim MGUS benutzt;
 Pariser Schema
Schema für Röntgenuntersuchungen bei Patienten mit Multiplem Myelom;
 paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie
seltene Blutkrankheit; Ursache ist eine erworbene Mutation im PIG-A-Gen; siehe Leitlinie Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie;
 PARP
Abkürzung für Poly ([ADP]-Ribose) Polymerase; Enzyme der DNA - Reparatur;
 PARP Inhibitor
Medikamente, die die Funktion von PARP hemmen; Wirksamkeit beim triple negativen Brustkrebs und bei Patientinnen mit BRCA Mutationen;
 partielle Nephrektomie
teilweise Entfernung der Niere; Ziel ist die vollständige Entfernung des kranken Gewebes bei gleichzeitigem Erhalt des gesundes Nierengewebes;
 Parvovirus B19
Virus aus der Gruppe der Parvoviren; Ursache der Ringelröteln bei Kindern; bei stark abwehrgeschwächten Erwachsenen, z. B. nach allogener Stammzelltransplantation, kann die Infektion zu hochgradiger Blutarmut aber auch zu Verminderung von Leukozyten und Thrombozyten führen; bei Patienten mit Kugelzellenanämie kann es die Infektion mit Parvoviren einmal zu einer aplastischen Krise führen;
 Pathologie
Lehre vom Leiden; medizinisches Fachgebiet, das sich mit den Grundlagen und der Diagnostik von krankhaften Veränderungen des Körpers beschäftigt; zur Diagnostik gehören mit dem Auge erkennbare Veränderungen (makroskopisch), mit dem Mikroskop erkennbare Veränderungen (mikroskopisch) und in zunehmenden Maße molekularbiologische Befunde;
 Patienten-kontrollierte Schmerztherapie
Methode zur Behandlung von Schmerzen mit einer kontinuierlichen intravenösen Medikamentengabe, die vom Patienten selbst gesteuert wird;
 Pazopanib
Medikament aus der Gruppe der Multikinase - Inhibitoren; wird vor allem beim Nierenzellkarzinom eingesetzt; ist auch bei anderen Krebserkrankungen wirksam; Gabe oral;
 PCA
Abkürzung für den englischen Begriff Patient Controlled Analgesia, deutsch: Patienten-kontrollierte Schmerztherapie;
 pCHE
Abkürzung für Pseudocholinesterase;
 PD
Abkürzung für den englischsprachigen Begriff eines Fortschreitens der Erkrankung (Progressive Disease);
 PDGFR
Abkürzung für Platelet Derived Growth Factor Receptor; besteht aus der Alpha-Kette (PDGFRA) und der Beta-Kette (PDGFRB); Gruppe von Oberflächenantigenen mit zentraler Funktion in der Regulation von Wachstum und Differenzierung unterschiedlicher Zellen; biochemisch Tyrosinkinasen; charakteristische Mutationen bei Eosinophilie-assoziierten Myeloproliferativen Erkrankungen (MPE-Eo);
 PDGFR alpha
Abkürzung für die Alpha-Kette des Platelet Derived Growth Factor Receptors (PDGFR);
 Pel-Ebstein-Fieber
wellenförmig über 1 bis 2 Wochen ansteigendes und dann wieder abfallendes Fieber bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom; Anstieg und Abfall können;
 Pentostatin
Medikament aus der Gruppe der Purinanaloga; wird in der Chemotherapie bei der Haarzell - Leukämie und bei Non - Hodgkin Lymphomen eingesetzt;