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Boswellia spp. (Weihrauch)

Die Kapitel zu komplementären und alternativen Therapieverfahren wurden auf der Grundlage von Übersetzungen der evidenzbasierten Zusammenfassungen (CAM Summaries) des europäischen Projektes CAM Cancer erstellt. Diese sind strukturierte Übersichtsarbeiten, in denen Daten zu Grundlagen und Anwendung komplementärmedizinischer Verfahren in Form von kurzen Monographien aufbereitet wurden.

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Boswellia spp. (Weihrauch)

Stand: Oktober 2016
Autoren: CAM-Cancer Consortium, Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie - KOKON Gabriele Dennert (Englische Originalversion: CAM-Cancer Consortium. Boswellia spp [online document]. http://www.cam-cancer.org/CAM-Summaries/Herbal-products/Boswellia-spp - July 29, 2015). Übersetzung und Ergänzungen durch KOKON - Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie.

1Zusammenfassung

Boswellia (Weihrauch) und seine Arten wachsen als Bäume in Asien und Afrika. Medizinische Trockenextrakte verschiedener Boswelliabäume werden als Phytopharmazeutika zur oralen Anwendung gehandelt. Boswelliaextrakte sollen entzündliche Prozesse hemmen und wirksam gegen Tumore sowie perifokale Ödeme bei Hirntumorpatienten sein.

Ergebnisse aus in-vitro Untersuchungen zeigen antiinflammatorische und antiproliferative Effekte von Boswelliasäuren

Die Ergebnisse aus zwei klinischen Studien und zwei Beobachtungsstudien (Fallreihen) geben zwar Anhaltspunkte für günstige Effekte von Boswelliaextrakten auf das perifokale Hirnödem, allerdings ist die Evidenz noch als gering zu betrachten. Demnach können noch keine gesicherten Aussagen über die Wirkungen von oral eingenommenen Boswelliasäuren oder Boswelliaextrakten bei Hirntumoren beim Menschen getroffen werden.

Pharmakokinetische Untersuchungen geben Anhaltspunkte dafür, dass Boswelliasäuren inhibierende Wirkungen auf Cytochrom P450 Isoenzyme und P-Glykoprotein haben. Sie lassen aber noch keine Abschätzung des tatsächlichen Risikos für Arzneimittelinteraktionen beim Menschen zu.

2Grundlagen

2.1Beschreibung

Die Arten der Gattung Boswellia wachsen als Bäume der Familie Burseraceae in Indien, Nordafrika und dem Nahen Osten [1].

2.2Terminologie

Weihrauch ist das gehärtete Gummiharz, das aus Einschnitten in den Stamm verschiedener Boswellia-Arten gewonnen wird, darunter Boswellia carterii (afrikanischer Weihrauch] und Boswellia serrata (indischer Weihrauch). Das gummiartige, ölige Harz ist auch als Olibanum (Boswellia carterii) und Salai Guggal (Boswellia serrata) bekannt [2].

Die medizinischen Trockenextrakte des Gummiharzes werden unter Namen wie „H15 Ayurmedica“ oder „Olibanum“ gehandelt und in diesem Dokument als „Boswelliaextrakte“ bezeichnet

2.3Zusammensetzung

Boswelliaharz ist eine Mischung, die aus mehr als 200 unterschiedlichen Substanzen besteht [3], zum Beispiel: Harz, langkettige Zuckerverbindungen, essenzielle Öle, Proteine und anorganische Verbindungen [4]. Als die mutmaßlichen Wirkstoffe des Boswelliaharzes wurden Boswelliasäuren identifiziert. Boswelliasäuren sind pentazyklische Triterpene mit unterschiedlichen Funktionsgruppen in Position 3 und 11 ihres Carbonrings. Die wichtigsten Boswelliasäuren sind:

α-Boswelliasäure

β-Boswelliasäure

Acetyl-β-Boswelliasäure

Acetyl-α-Boswelliasäure

11-Keto-β-Boswelliasäure (KBA)

Acetyl-11- β-β-Boswelliasäure (AKBA).

Boswelliapräparate variieren von Natur aus in ihrem Gehalt der unterschiedlichen Boswelliasäuren. Medizinische Trockenextrakte werden nach standardisierten Verfahren hergestellt, um die Variati-onsquellen innerhalb des Produktionsprozesses zu minimieren [1].

2.4Anwendung

Boswelliaextrakte werden oral als Kapseln oder Tabletten mit einem gewöhnlichen Gehalt von etwa 400 mg Boswelliaextrakt eingenommen. Die Anbieter empfehlen für Erwachsene zur Behandlung von perifokalen Hirnödemen eine tägliche Dosis von 4 bis 6 Gramm pro Tag.

2.5Geschichte

Boswelliaextrakte finden in der ayurvedischen Medizin zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen Anwendung [4]. Sie finden auch gelegentlich Erwähnung in der europäischen Medizin vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit [7]. Die derzeitige Forschung richtet sich auf die antiinflammatorischen Eigenschaft von Boswelliaextrakten und deren Einsatz bei chronischen entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Asthma bronchiale.

2.6Indikationen

Auf Internet-Webseiten werden Boswelliaextrakte als Inhibitoren für Entzündungsprozesse beschrieben, die bei perifokalen Ödemen in Verbindung mit Hirntumoren oder Hirnmetastasen wirksam sind. Sie werden zur Behandlung von Hirnödemen oder als Alternative zu Glukokortikoiden empfohlen und sollen zur Besserung von Begleiterkrankungen wie Kopfschmerzen, Parese, Dysphasie/ Aphasie und des allgemeinen Wohlbefindens führen [8]. Teilnehmer von Internetforen und Newsgroups für Krebspatienten berichten regelmäßig von einer mutmaßlichen Antitumorwirkung von Boswelliaextrakten und diskutieren auch die Anwendung von Boswelliaextrakten bei anderen Tumoren [9].

2.7Wirkmechanismen

Erkenntnisse mit gesunden männlichen Probanden weisen darauf hin, dass es in Abhängigkeit von der gleichzeitigen Nahrungsaufnahme möglicherweise eine schnelle initiale Resorption im Magen gibt, gefolgt von einer Resorption im Darm [56]. Die gastrointestinale Resorption von Boswelliasäuren wurde durch eine fettreiche Mahlzeit erhöht. Die Konzentrationsspitze wurde nach etwa 4,5 Stunden beobachtet. Die Eliminationshalbzeit betrug im Mittel 6 Stunden und variierte erheblich in Abhängigkeit von der gleichzeitigen Nahrungsaufnahme. Boswelliasäuren haben den Erkenntnissen zufolge ein hohes Distributionsvolumen.

Es wurde eine Reihe von molekularen In-vitro-Targets der Boswelliasäuren beschrieben, so etwa 5-Lipoxygenase [5-LO], Leukozytenelastase [11] oder Topoisomerase 1 und 2 [24]. Die genauen Me-chanismen bleiben bis heute unklar.

Boswelliasäuren hemmen selektiv das Schlüsselenzym der Leukotriensynthese 5-LO [4] und reduzieren konzentrationsabhängig die Leukotrienbiosynthese [10]. Unter den untersuchten Boswelliasäuren zeigte die AKBA die stärkste inhibitorische Wirkung. Bei der Untersuchung von Multikomponentenextrakten, die mehrere Boswelliasäuren enthalten [wie alle Boswellia-Gummiharzextrakte), in In-vitro-Versuchen wurde festgestellt, dass die Zusammensetzung und die Dosierung der unterschiedlichen Boswelliasäuren eine Auswirkung auf den beobachteten Effekt hat. Eine Inhibition der Leukotriensynthese konnte nur bei höheren Konzentrationen festgestellt werden; bei niedrigeren Konzentrationen wurde eine erhöhte Synthese von Leukotri-enen beobachtet.

Einige Boswelliasäuren - insbesondere AKBA - zeigen in verschiedenen In-vitro-Versuchen mit malignen Zelllinien von Tieren [1213] und Menschen [1012141525262728] sowie in Tierstudien eine Reduktion der Tumorzellproliferation und Induktion der Apoptose [16]. Beim zugrundeliegenden Mechanismus könnte es sich um eine Störung der Epigenetik in Tumorzellen handeln [31].

2.8Verbreitung

Es liegen keine Daten zur Verbreitung der Anwendung von Boswellia-Produkten bei Tumor- oder Hirn-tumorpatienten vor.

2.9Zulassung

Boswelliaextrakte werden als Nahrungsergänzungsmittel gehandelt. H 15 Ayurmedica ist ein eingetragenes ayurvedisches Medikament in Indien (Gufic, Mumbay, Indien). Der Hersteller verfügt außerdem über eine Teillizenz für die Schweiz, jedoch nicht für die EU. Es kann jedoch unter gewissen Um-ständen sowie zur Anwendung in klinischen Studien und bei bestimmten Patienten in die EU importiert werden. Außerdem verkaufen einige Unternehmen Boswelliaextrakte als Nahrungsergänzungsmittel in der EU.

2.10Kosten

Die Kosten für Boswelliaextrakte betragen zwischen 40 und 60 Euro pro Monat abhängig von der täglichen Dosis, wenn sie über das Internet bestellt werden (zuzüglich Versand).

3Wirksamkeit

Es wurden bisher zwei prospektive klinische Studien, eine retrospektive und eine prospektive Fallreihe – alle mit Patienten mit Hirntumoren oder -metastasen – sowie ein Fallbericht einer Patientin mit Hirnmetastasen veröffentlicht.

3.1ZNS-Tumore

3.1.1Klinische Studien

Die Ergebnisse einer randomisierten klinischen Pilotstudie mit 44 Patienten weisen auf einen positiven Effekt von Boswellia serrata auf das Hirnödem hin [2930]: Patienten, die sich einer Bestrahlung des Gehirns aufgrund primärer Hirntumore oder Hirnmetastasen solider Tumoren unterzogen, erhielten entweder 3 x 1400 mg/Tag Boswelliaextrakt während der Radiotherapie oder Placebo. Bei Patienten mit Hirnmetastasen wurde am Ende der Radiotherapie bei 60% in der Boswelliagruppe und bei 26% in der Placebogruppe eine Reduktion des Hirnödems von > 75% (per MRT-Scan evaluiert) beobachtet (P = 0,023). Eine erneute Evaluierung 4 Wochen nach der Radiotherapie zeigte keinen Unterschied zwischen der Boswellia- und der Placebogruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Boswellia-Einnahme am Ende der Radiotherapie beendet wurde. Bei Patienten mit primären Hirntumoren (nur eine geringe Anzahl der Teilnehmer) konnten keine Unterschiede festgestellt werden.

Eine prospektive klinische Studie mit 29 Gliom-Patienten wurde von Heldt et al. [19] und Böker et al. [20] durchgeführt. Die Teilnehmer wurden nicht randomisiert aufgeteilt und erhielten vor einer chirurgischen Intervention drei unterschiedliche Dosierungen von Boswelliaextrakten (3 x 1200 mg/T, 3 x 800 mg/T, 3 x 400 mg/T). Sieben Tage nach der Intervention hatte sich die Größe des perifokalen Ödems im CT-Scan der Teilnehmer, die 3 x 1200 mg/T und – mit einem niedrigeren Grad – bei den Teilnehmern, die 3 x 800 mg/T erhielten, reduziert. Eine Besserung der klinischen Symptome wurde nur in der Gruppe festgestellt, die die höchste Tagesdosis erhielt. Diese Teilnehmer hatten auch eine reduzierte Ausscheidung von Leukotrien E4 (LTE4) im Harn (als Maß für die Leukotriensynthese im Körper). Es wurde kein Effekt auf die Tumorgröße beobachtet. Aufgrund des Studiendesigns ist es unklar, ob die Veränderungen in der Ödemgröße bzw. die klinische Besserung der Einnahme von Boswelliaextrakt zugeschrieben werden kann.

3.1.2Beobachtungsstudien und Fallserien

Janssen et al. [17] evaluierten die Anwendung von H15 retrospektiv bei 17 weiblichen und männlichen Kindern (im Alter von 0,5 bis 18 Jahren) mit unterschiedlichen progressiven oder rezidivierenden Hirn-tumoren. H15 wurde oral in einer Dosierung von 40 bis 126 mg/kg Körpergewicht pro Tag über 1 bis 26 Monate mit oder ohne begleitende konventionelle Therapie gegeben. Eine subjektive Besserung wurde von sechs Patienten berichtet, eine klinische Regression der neurologischen Symptome wurde bei vier Patienten dokumentiert. Bei zwei Patienten wurde per MRT eine Regression des peritumoralen Ödems bzw. die Reduktion einer Tumorzyste dokumentiert. Bei vier Kindern blieb die Krankheit über 3 bis 8 Monate stabil und zwei zeigten eine Tumorregression. Diese Effekte sind jedoch wahrscheinlich eher auf die gleichzeitige Radio- und Chemotherapie zurückzuführen als auf die Boswelliaextrakte.

Streffer et al. [18] veröffentlichten eine prospektive Fallreihe von 12 erwachsenen Patienten mit pro-gressivem Hirnödem mit oder ohne offensichtliche Tumorprogression (sieben mit Glioblastom und fünf mit Leukenzephalopathie nach konventioneller Tumortherapie). Bei allen Studienteilnehmern mussten die Steroide entweder abgesetzt oder bei einer stabilen Dosierung gehalten werden. H15 wurde oral 3 x 1200 mg/T gegeben. Drei Teilnehmer mit Glioblastom berichteten von einer klinischen Besserung, bei zweien dieser drei Fälle war im MRT-Scan eine Reduktion des perifokalen Ödems zu sehen. Alle fünf Teilnehmer mit Leukenzephalopathie berichteten von einem klinischen Nutzen. Bei keinem der Patienten wurde ein Tumoransprechen festgestellt.

Beide Fallreihen deuten darauf hin, dass es einen günstigen Effekt von Boswelliaextrakten auf Hirnödeme von Studienteilnehmern mit Hirntumoren oder Leukenzephalopathie geben könnte. Die Anwendbarkeit dieser Erkenntnisse auf andere Patienten ist jedoch aufgrund der Auswahl der Teilnehmer und des Studiendesigns eingeschränkt.

Flavin et al. [22] berichteten über den günstigen Verlauf einer 39-jährigen Frau mit neu entwickelten symptomatischen multiplen Hirnmetastasen eines Mammakarzinoms, die in einem CT-Scan dokumentiert wurden, ein Jahr nach der ursprünglichen Diagnose. Sie erhielt eine Bestrahlungstherapie des Gehirns und eine Chemotherapie mit Capecitabin und begann außerdem mit Boswellia serrata, 3 x 800 mg/T oral. Nach 10-wöchiger Behandlung konnten die Hirnmetastasen im CT-Scan nicht mehr festgestellt werden. Die Patientin nahm weitere 4 Jahre lang Boswellia serrata ein ohne Anzeichen von rezidivierenden Hirnmetastasen, entwickelte jedoch neue Knochenmetastasen nach diesem Zeitraum. Es ist jedoch nicht möglich, die langfristige Remission der Hirnmetastasen auf die Boswelliaextrakte zurückzuführen. Sowohl eine Radiotherapie als auch eine Behandlung mit Capecitabin 23 haben den Berichten zufolge eine Remission von ZNS-Metastasen induziert und könnten in diesem Fall die wirksame Behandlung gewesen sein. Dennoch ist eine langfristige Remission von multiplen ZNS-Metastasen selten und in künftigen Untersuchungen verdienen alle beteiligten möglicherweise günstigen Interventionen, einschließlich der Boswelliaextrakte, Beachtung.

4Sicherheit

4.1Nebenwirkungen

In mehreren der vorstehend genannten klinischen Untersuchungen wurde vom Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von Nebenwirkungen von Boswelliaextrakten berichtet [4171820]. Bei 134 Krebspatienten, die Boswelliasäuren erhielten, wurde in 11 Fällen von möglichen Nebenwirkungen berichtet: Übelkeit/Erbrechen WHO Grad III (ein Patient), Hautausschlag WHO Grad II (zwei Patienten), Diarrhoen Grad I/II (sechs Patienten), gastrointestinale Schmerzen (zwei Patienten), Appetitlosigkeit und Sodbrennen (sechs Patienten). Bei den drei Patienten mit Übelkeit/Erbrechen und Hautausschlag musste die Gabe von Boswellia abgebrochen werden.

4.2Kontraindikationen

Schwangerschaft und Stillzeit; über Teratogenizität und mögliche Auswirkungen von Boswelliaextrakten auf gestillte Kinder ist nichts bekannt. Es gibt keine Informationen über erbgutverändernde Aus-wirkungen von Boswelliaextrakten bei Frauen und Männern oder die langfristige Karzinogenizität.

Weitere bekannte Gegenanzeigen sind vorherige allergische Reaktionen auf Boswelliaextrakte oder Bestandteile dieser Extrakte.

4.3Interaktionen

Eine in-vitro Untersuchung von Extrakten diverser Boswellia-Arten zeigte geringfügige inhibitorische Effekte an den CYP-Enzymen 1A2 und 2D6. Die Enzyme 2C8, 2C9, 2C19 und 3A4 hingegen wurden moderat gehemmt [32]. Eine weitere in-vitro Untersuchung zeigte, dass Boswelliaextrakte, je nach Konzentration, die Funktion des P-Glykoprotein an unterschiedlichen Zellsystemen modulierte. Dabei hatten einzelne Boswelliasäuren unterschiedlich starke, hemmende Wirkungen auf P-GP.

Beim Menschen ist eine Hemmung von P-GP an der Blut-Hirn-Schranke allerdings unwahrscheinlich, da die Plasmaspiegel von Boswelliasäuren nach oraler Einnahme niedriger sind, als die Konzentrationen, die in den in-vitro Untersuchungen eingesetzt wurden. Dagegen ist, aufgrund der höheren intraluminalen Konzentrationen der Boswelliasäuren nach oraler Applikation, eine Hemmung des P-Glykoproteins der intestinalen Mukosa denkbar [33].

Insgesamt liegen mit diesen Ergebnissen zwar Anhaltspunkte für inhibierende Effekte von Inhaltsstoffen von Boswellia auf CYP450-Enzyme und P-Glykoprotein vor, da es sich aber um Einzelbefunde an Zellsystemen handelt, ist eine Aussage derzeit noch nicht möglich, ob die möglichen Interaktionen eine klinische Relevanz haben.

5Literatur

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6[Kapitel nicht relevant]

7[Kapitel nicht relevant]

8[Kapitel nicht relevant]

9[Kapitel nicht relevant]

10Anschriften der Experten

CAM-Cancer Consortium
NAFKAM - The National Research Center
in Complementary and Alternative Medicine
UiT The Arctic University of Norway
NO 9037 Tromsø
Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie - KOKON
Klinik für Innere Medizin 5, Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie
Universitätsklinik der Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Klinikum Nürnberg
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90419 Nürnberg

11Erklärungen zu möglichen Interessenskonflikten

KOKON wird gefördert durch die Deutsche Krebshilfe.

CAM-Cancer erhält finanzielle Unterstützung von der Krebsliga Schweiz und der Stiftung Krebsforschung Schweiz für die deutschen Übersetzungen.

12Deutsche Übersetzung und Bearbeitung

Das Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie – KOKON koordinierte den Prozess der Fachübersetzung. Die englische Originalversion übersetzten Martha Bohus und Christa Heiß, Conference Consulting, Interpreting and Translations, Königsbrunn. Die Begutachtung und Bearbeitung der deutschen Version erfolgte durch KOKON und wurde durch CAM-CANCER freigegeben.

13[Kapitel nicht relevant]