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Katzenkralle (Uncaria spp.)

Die Kapitel zu komplementären und alternativen Therapieverfahren wurden auf der Grundlage von Übersetzungen der evidenzbasierten Zusammenfassungen (CAM Summaries) des europäischen Projektes CAM Cancer erstellt. Diese sind strukturierte Übersichtsarbeiten, in denen Daten zu Grundlagen und Anwendung komplementärmedizinischer Verfahren in Form von kurzen Monographien aufbereitet wurden.

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Katzenkralle (Uncaria spp.)

Stand: Juli 2015
Autoren: CAM-Cancer Consortium, Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie - KOKON Klara Rombauts und Italo M. Cesari (Englische Originalversion: CAM-Cancer Consortium. Cat's claw (Uncaria spp) [online document]. http://www.cam-cancer.org/CAM-Summaries/Herbal-products/Cat-s-claw-Uncaria-spp - March 20, 2013). Übersetzung und Ergänzungen durch KOKON - Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie.

1Zusammenfassung

Katzenkralle ist ein Lianengewächs aus der Familie der Rubiaceae. Zu medizinischen Zwecken werden meist die Rinde vom Stamm bzw. die Wurzeln der Arten Uncaria tomentosa und U. guianensis verwendet. Diese werden traditionell bei Allergien, Asthma, zur Wundheilung, bei viralen Infektionen, Fieber, Arthritis, Magengeschwüren, Rheumatischen Erkrankungen, zur Empfängnisverhütung und bei Menstruationsstörungen eingesetzt.

U. tomentosa und U. guianensis enthalten über 60 unterschiedliche biologisch aktive Substanzen, die sich in ihrer Wirkung ergänzen und/oder Synergieeffekte haben könnten. Trotz einiger Hinweise aus präklinischen Daten wurde Katzenkralle bisher nicht als Wirkstoff gegen Krebserkrankungen in klinischen Studien untersucht.

Es gibt zwei klinische Studien, die die Wirksamkeit von Katzenkralle bei der Linderung von Chemotherapie-assoziierten Nebenwirkungen untersuchten. In der ersten war Katzenkralle bei der Reduzierung der vorherrschenden Nebenwirkungen nicht wirksam, in der zweiten jedoch konnte eine Chemotherapie-assoziierte Neutropenie vermindert werden.

Katzenkralle scheint in den typischen Dosierungen gut verträglich zu sein, höhere Dosen können jedoch, den Berichten zufolge, zu gastrointestinalen Beschwerden und Diarrhöe führen. Historisch wurde Katzenkralle als Immunstimulans sowie aufgrund seiner Antifertilitätswirkung verwendet. Sie kann außerdem die Thrombozytenaggregation reduzieren und könnte theoretisch ein Antikoagulanz sein.

2Grundlagen

2.1Beschreibung

Katzenkralle bezeichnet Lianengewächse aus der Familie der Rubiaceae [12].

2.2Terminologie

Die Pflanze mit der allgemeinen spanischen Bezeichnung „Uña de Gato“ erhielt ihren Namen aufgrund der hakenähnlichen Dornen, die entlang der Liane wachsen [1]. Es gibt verschiedene Arten der Katzenkralle; die beiden Arten, die in der Pflanzenmedizin am Häufigsten verwendet werden, sind jedoch U. tomentosa (Willd. DC.) und U. guianensis (Aubl. Gmel.). Diese Arten sind im Amazonasregenwald und anderen tropischen Gebieten Süd- und Mittelamerikas beheimatet. Andere geläufige Namen sind u. a. Saventero, Samento, Vilcacora [12].

2.3Zusammensetzung

Aus der U. tomentosa wurden 56 Bestandteile isoliert und aus der U. guianensis weitere acht. Dies geht aus einer Suche in Reaxys (einem Online-Suchsystem für chemische Bestandteile, bibliographische Daten und chemische Reaktionen) im Dezember 2012 hervor. Unter den 56 aus U. tomentosa isolierten Substanzen wurden für 27 eine pharmakologische Wirkung nachgewiesen. Unter den acht aus U. guianensis isolierten Substanzen wurden für sechs eine pharmakologische Wirkung nachgewiesen [34567891011]. Die charakteristischen Phytochemikalien gehören zu den Indolalkaloiden (zum Beispiel pentazyklische Oxindolalkaloide wie Pteropodin, Isopteropodin, Mitraphyllin und tetrazyklische Oxindolalkaloide wie Rhyncophyllin), Triterpene wie zum Beispiel Quinovinsäure und deren Derivate, Stigmasterin, Sterine, Flavonoide (Procyanidine, Catechine und Flavonole, Tannine) und Carboxylalkylester (CAEs) mit geringem Molekulargewicht.

Katzenkrallenextrakte sind als Nahrungsergänzungsmittel in der United States Pharmacopeial Convention (USP) aufgeführt. In dieser Verordnung besteht Katzenkralle aus der inneren Rinde des Stammes von U. tomentosa (Willd.) DC. (Rubiaceae). Es enthält nicht weniger als 0,3% pentazyklische Oxindolalkaloide wie Isopteropodin, berechnet auf Trockenbasis, als Summe von Speciophyllin, Uncarin F, Mitraphyllin, Isomitraphyllin, Pteropodin und Isopteropodin.

2.4Anwendung

In Südamerika werden etwa 20-30 g der Wurzel oder Rinde 20-30 Minuten in 1 Liter Wasser als Dekokt zubereitet und der Extrakt als Tee konsumiert. Die Dosierung eines Standarddekokts für die allgemeine Gesundheit und Aufrechterhaltung ist eine halbe bis eine ganze Tasse des Dekokts einmal täglich und bei Bedarf bis zu drei Tassen täglich. Auch alkoholische Auszüge von der Rinde werden traditionell verwendet [1213].

Heutzutage ist Katzenkralle in vielen unterschiedlichen Formen erhältlich: Wurzel und Stamm getrocknet, geschnitten und gesiebt, Wurzel und Stamm pulverisiert, pulverisiertes Material in Kapseln oder lyophilisierte wässrige Auszüge, Tinkturen, Tabletten sowie sonstige Extrakte. Katzenkralle ist außerdem in Form von Präparaten zur äußeren Anwendung erhältlich (Salben, Gele).

2.5Geschichte

Katzenkralle wird seit über 2000 Jahren als Heilpflanze verwendet. Die Priester des Stammes der Asháninka-Indianer in Zentral-Peru waren der Ansicht, dass Katzenkralle starke Kräfte und gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt und verwendeten die Pflanze, um Krankheiten abzuwehren. Dieser Stamm hat die längste aufgezeichnete Geschichte der Verwendung dieser Pflanze. Er ist außerdem heute die größte kommerzielle Bezugsquelle von Katzenkralle in Peru [1314]

2.6Indikationen

Katzenkralle wird traditionell als entzündungshemmendes, antivirales und immunstimulierendes Mittel, sowie zur Empfängnisverhütung und gegen Krebs eingesetzt [5].

2.7Wirkmechanismen

Die Vielzahl an biologischen bzw. pharmakologischen Effekten von Präparaten aus Uncaria spp ist auf das gleichzeitige Vorliegen zahlreicher und unterschiedlich bioaktiver chemischer Strukturen zurückzuführen, die sich in ihrer Wirkung ergänzen und/oder Synergien bilden könnten [16]. Die pentazyklischen Oxindolalkaloide sind Immunstimulanzien und können auf einige Krebszellen selektiv zytostatisch/zytotoxisch wirken; sie gelten in alkoholischen Auszügen von U. tomentosa als Biomarker; die tetrazyklischen Oxindolalkaloide haben eine Wirkung auf das kardiovaskuläre System und bieten DNA-Schutz. Pentazyklische Triterpene wirken antimikrobiell, antiviral und antiinflammatorisch. Sterine scheinen ausschließlich antiinflammatorisch zu wirken. Uncaria-Polyphenole (Flavonoide) haben starke antioxidative sowie antivirale, antiallergische, anti-inflammatorische und Antitumor-Wirkung und wirken der Thrombozytenaggregation entgegen [131617]..

Die suppressiven Effekte einiger wässriger Auszüge aus U. tomentosa auf das Tumorzellwachstum scheinen durch die Induktion der Apoptose vermittelt zu werden [1819]. Darüber hinaus können Auszüge aus U. tomentosa das Ansprechen der proinflammatorischen Zytokine TNF-α und IL-6 im Serum reduzieren und die Stickoxidproduktion sowie die NF-κB-Aktivität hemmen [20212324]. Dreifuss et al. haben unter Verwendung eines hydroalkoholischen Auszugs von U. tomentosa in vivo gezeigt, dass die Antitumorwirkung zumindest teilweise auf U. tomentosas Fähigkeit zurückzuführen sein könnte durch Herabregulation des NF-κB-Transkriptionsfaktors und der Aktivität der Superoxiddismutase (SOD) die Redoxreaktion und die Stoffwechsel-Selbstregulierung wiederherzustellen [24].

2.8Verbreitung

Es liegen keine Informationen über die weltweite Verbreitung der Anwendung von Katzenkralle vor. In Review wird sie jedoch als eine der beliebtesten Pflanzen in den USA beschrieben [131415]. In einer Umfrage zur Verwendung von pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln berichteten 0,9%, der Brustkrebsüberlebenden, dass sie Katzenkralle anwenden [37].

2.9Zulassung

Katzenkralle ist nicht auf der Liste der Food and Drug Administration’s Generally Regarded as Safe (GRAS) aufgeführt [15]. Es ist im Internet und in Apotheken zu beziehen.

2.10Kosten

Das Produkt ist in unterschiedlichen Rezepturen und Dosierungen erhältlich und die Preise variieren. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, die Behandlungskosten vorauszusagen. Ein Vorrat für einen Monat kann zwischen 5 und 100 Euro kosten.

3Wirksamkeit

Es liegen keine klinischen Studien vor, in denen Katzenkralle als Wirkstoff gegen Krebs untersucht wurde.

3.1Reduktion Chemotherapie-assoziierter Nebenwirkungen

3.1.1Übersichtsarbeiten

3.1.2Klinische Studien

Es liegen zwei randomisierte klinische Studien vor, die sich auf die Reduktion von Nebenwirkungen einer Chemotherapie konzentrieren [2526]. In beiden Studien wurde ein Ethanolextrakt aus Katzenkralle verwendet und beide wurden von der gleichen Gruppe veröffentlicht. Die Behandlung bestand aus oralen Tabletten mit 300 mg getrocknetem Ethanolextrakt aus U. tomentosa zusätzlich zur Chemotherapie. Die Kontrollgruppe erhielt nur die Chemotherapie. In der ersten Studie (n=43) war Katzenkralle-Trockenextrakt bei Darmkrebspatienten und in der verwendeten Dosierung nicht wirksam bei der Reduzierung der vorherrschenden unerwünschten Ereignisse durch die Behandlung mit 5-Fluorouracil und Oxaliplatin [25]. In der zweiten Studie konnte Katzenkralle eine durch einen Behandlungsplan mit Fluorouracil, Doxorubicin und Cyclophosphamid ausgelöste Neutropenie reduzieren und außerdem die zelluläre DNA-Schädigung bei der Behandlung von Brustkrebs wiederherstellen. Katzenkralle zeigte keinen Effekt im Hinblick auf die antioxidative Wirkung und die Immunantwort. Die Dosis des in beiden Studien verwendeten Extrakts wurde nicht in einer Studie zur Dosisfindung geprüft, sondern basierte auf der Dosis, die in anderen (nicht krebsbezogenen) klinischen Studien verwendet wurde (siehe nachstehenden Abschnitt zur Sicherheit [343536]). Da in diesen Studien ein wässriger Auszug verwendet wurde, bei dem andere Phytochemikalien extrahiert wurden, gibt es keine Rationale für diese Dosis. Es ist nicht bekannt, ob in diesen Studien die optimale Dosis verwendet wurde.

3.1.3Beobachtungstudien und Fallserien

Es gibt zwar eine große Anzahl von Fallberichten im Internet, keiner davon wurde jedoch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.

4Sicherheit

4.1Nebenwirkungen

In drei klinischen Studien mit menschlichen Probanden wurde keine Toxizität nachgewiesen [343536]. In zwei Studien bestand die Behandlung aus einem im Handel erhältlichen Wasserextrakt aus U. tomentosa mit der Bezeichnung C-Med-100. In einer Studie betrug die Dosis 250 mg in einer Gruppe und 350 mg in der anderen Gruppe über 8 Wochen [34]; die Probanden in der zweiten Studie nahmen täglich 2 x 350 mg über 2 Monate ein [35]. In der dritten Studie wurden Patienten mit Osteoarthritis des Knies mit gefriergetrockneter U. guianensis behandelt [36]. Die beiden im vorstehenden Abschnitt zur Wirksamkeit erwähnten Studien bei Krebspatienten zeigten ebenfalls keine Toxizität (gemessen als Leberenzyme und Nierenfunktion) oder unerwünschten Ereignisse [2526]. Hier wurde ein alkoholischer Auszug statt des wässrigen Auszugs in C-Med-100 verwendet. Zu beachten ist, dass beide Produkte unterschiedliche Phytochemikalien enthalten und daher nicht vergleichbar sind.

Die Nebenwirkungen Diarrhöe oder weicher Stuhl sind meist leicht und nehmen bei weiterer Anwendung ab [13-15].

4.2Kontraindikationen

Katzenkralle wird traditionell aufgrund ihrer immunstimulierenden und Antifertilitätswirkung verwendet [14]. Es ist daher vor oder nach einer Organ-, Knochenmarks- oder Hauttransplantation kontraindiziert, ebenso bei Frauen, die versuchen, schwanger zu werden. Theoretisch kann Katzenkralle die Thrombozytenaggregation reduzieren und eine antikoagulante Wirkung haben, deshalb ist bei der Einnahme von Antikoagulanzien Vorsicht geboten [13-15].

4.3Interaktionen

Aufgrund seiner mutmaßlichen immunstimulierenden Wirkung könnte es eine Wechselwirkung geben zwischen Katzenkralle und Arzneimitteln zur Suppression des Immunsystems wie etwa Cyclosporin oder sonstigen Medikamenten, die nach einer Organtransplantation verschrieben werden. Diese möglichen Wechselwirkungen müssen jedoch noch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Auf der Basis von in vivo Studien an Ratten könnte Katzenkralle gegen gastrointestinale Schädigungen in Verbindung mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAIDs) wie Ibuprofen schützen. Katzenkralle kann die Wirkung von Antikoagulanzien verstärken [13-15].

4.4Warnung

5Literatur

  1. Keplinger K, Laus G, Wurm M et al.: Uncaria tomentosa (Willd.) DC. - ethnomedicinal use and new pharmacological, toxicological and botanical results. J Ethnopharmacol 64:23–24. 1999. PMID:10075119

  2. Reinhard KH: Uncaria tomentosa (Willd.) D.C.: cat’s claw, uña de gato, or sevéntaro. J Altern Complement Med 5:143–151, 1999. PMID:10328636

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  5. Sandoval M, Charbonnet RM, Okuhama NN et al.: Cat´s claw inhibits TNF-alpha production and scavenges free radicals: role in cytoprotection. Free Radic Biol Med 29:71-78, 2000. PMID:10962207

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6[Kapitel nicht relevant]

7[Kapitel nicht relevant]

8[Kapitel nicht relevant]

9[Kapitel nicht relevant]

10Anschriften der Experten

CAM-Cancer Consortium
NAFKAM - The National Research Center
in Complementary and Alternative Medicine
UiT The Arctic University of Norway
NO 9037 Tromsø
Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie - KOKON
Klinik für Innere Medizin 5, Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie
Universitätsklinik der Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Klinikum Nürnberg
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90419 Nürnberg

11Erklärungen zu möglichen Interessenskonflikten

KOKON wird gefördert durch die Deutsche Krebshilfe.

CAM-Cancer erhält finanzielle Unterstützung von der Krebsliga Schweiz und der Stiftung Krebsforschung Schweiz für die deutschen Übersetzungen.

12Mitwirkung

Das Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie – KOKON koordinierte den Prozess der Fachübersetzung. Die englische Originalversion übersetzte Martha Bohus, Conference Consulting, Interpreting and Translations, Königsbrunn. Die Begutachtung und Bearbeitung der deutschen Version erfolgte durch KOKON und wurde durch CAM-CANCER freigegeben.