Oxaliplatin
Erstellung der Leitlinie
1Wechselwirkungen
1.1Pharmakokinetische Wechselwirkungen
1.1.1Resorption
1.1.2Distribution
1.1.3Metabolismus
Der Abbau von Oxaliplatin erfolgt überwiegend nicht enzymatisch. Es sind daher keine metabolischen Wechselwirkungen zwischen Oxaliplatin und anderen Arzneistoffen zu erwarten.
1.2Pharmakodynamische Wechselwirkungen
Da unter der Therapie mit Oxaliplatin eine Verlängerung des QTc-Intervalls beobachtet wurde, kann eine gleichzeitige Gabe von Oxaliplatin mit QTc-Zeit verlängernden Arzneistoffen das Risiko für das Auftreten polymorpher ventrikulärer Arrhythmien, sogenannter „Torsade de Pointes“ erhöhen.
Das Risiko einer Rhabdomyolyse unter der Therapie mit Oxaliplatin kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die selbst eine Rhabdomyolyse verursachen können, erhöht sein.
1.3Einfluss der Nahrungsaufnahme auf die Bioverfügbarkeit
2Maßnahmen
Die gleichzeitige Behandlung mit Oxaliplatin und QTc-Zeit verlängernden Arzneistoffen sollte vermieden werden. Ist dies nicht möglich, sollte auf einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt geachtet und regelmäßig die QTc-Zeit kontrolliert werden.
Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Oxaliplatin und Arzneistoffen, die eine Rhabdomyolyse verursachen können, sollte die Indikation dieser Arzneistoffe überprüft werden. Ist die Gabe notwendig, sollte auf Symptome einer Rhabdomyolyse geachtet werden.
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Quellenangabe:
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