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Abemaciclib (Verzenios®)

Dokument Wechselwirkungen und Nebenwirkungen
Stand Oktober 2021
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1Wechselwirkungen

1.1Pharmakokinetische Wechselwirkungen

Der Abbau von Abemaciclib erfolgt hauptsächlich durch CYP3A4. Die gleichzeitige Anwendung von Abemaciclib mit Induktoren oder starken Inhibitoren von CYP3A4 kann die systemische Verfügbarkeit von Abemaciclib und somit dessen klinische Wirksamkeit beeinträchtigen beziehungsweise vermehrt unerwünschte Wirkungen hervorrufen.

1.2Pharmakodynamische Wechselwirkungen

Eine durch Abemaciclib verursachte und sehr häufig auftretende Myelosuppression kann durch die gleichzeitige Anwendung von Abemaciclib mit anderen myelosuppressiven Arzneistoffen verstärkt werden.

1.3Einfluss der Nahrungsaufnahme auf die Bioverfügbarkeit

Über eine mögliche Beeinflussung der oralen Bioverfügbarkeit von Abemaciclib durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme liegen keine klinischen Untersuchungsergebnisse vor.

2Maßnahmen

Die gleichzeitige Gabe von Abemaciclib mit Arzneistoffen, die CYP3A4-Induktoren sind, sollte vermieden werden Wenn eine gleichzeitige Behandlung mit Abemaciclib und Arzneistoffen, die starker CYP3A4-Inhibitoren sind, erforderlich ist, sollte eine Dosisreduktion von Abemaciclib auf zweimal täglich 100 mg erfolgen. Wurde die Dosis bereits auf 100 mg gesenkt, sollte die Dosis auf zweimal täglich 50 mg reduziert werden. Ist dies ebenfalls bereits erfolgt ist, kann die Dosis auf einmal täglich reduziert 50 mg werden (Product Information EPAR, Stand: 04.03.2020). Während der gesamten Dauer der Behandlung mit Abemaciclib ist auf den Verzehr von Grapefruits, grapefruitartigen Früchten (z.B. Pomelo, Bitterorange) und deren Zubereitungen zu verzichten.

Während der Behandlung mit Abemaciclib sollte auf eine mögliche Verminderung der Werte einzelner oder aller Blutzellreihen geachtet werden. Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

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