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Amsacrin

Spezifizierung Arzneimittel-Wechselwirkungen
Stand Oktober 2019
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1Wechselwirkungen

1.1Beeinträchtigung der Wirkung von Amsacrin durch andere Arzneistoffe

Amsacrin wird in der Leber überwiegend zu Amsacrin-Glutathion-Konjugaten verstoffwechselt. Über eine mögliche Beeinflussung der Wirkung von Amsacrin durch andere Arzneistoffe liegen keine klinisch relevanten Untersuchungsergebnisse vor.

1.2Arzneistoffe, welche die Nebenwirkungen von Amsacrin verstärken

Eine gleichzeitige Behandlung mit myelotoxischen Arzneistoffen führt zu additiven immunsuppressiven Effekten, sodass es in weiterer Folge zu einer schweren, anhaltenden Immunsuppression kommen kann. Diese geht mit einem erhöhten Risiko für Infektionen, auch für opportunistische, teils lebensbedrohliche Infektionen, einher.

1.3Beeinträchtigung der Wirkung anderer Arzneistoffe durch Amsacrin

Über eine mögliche Beeinflussung der Wirkung anderer Arzneistoffe durch Amsacrin liegen keine klinisch relevanten Untersuchungsergebnisse vor.

2Maßnahmen

Bei Patienten mit schwerer Knochenmarkdepression soll Amsacrin nicht angewendet werden.

3Anschriften der Experten

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Ritter
Universität Greifswald
Institut für Pharmazie, Klinische Pharmazie
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17
17487 Greifswald
Laura Pufahl
Apothekerin
Rheintalstr. 22a
79618 Adelhausen
Janine Ziemann
Institut für Pharmazie
E-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
F.-Ludwig-Jahn-Str. 17
17489 Greifswald
Mathias Nietzke
St.-Johannes-Hospital Dortmund
Zentralapotheke - Abteilung Zytostatika
Johannesstr. 9-17
44137 Dortmund
Dr. Markus Horneber
Klinikum Nürnberg
Universitätsklinik für Innere Medizin
Onkologie/Hämatologie
Paracelsus Med. Privatuniversität
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90491 Nürnberg
PD Dr. Claudia Langebrake
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Klinik u. Poliklinik f. Stammzelltranspl.
Klinik-Apotheke
Martinistr. 52
20246 Hamburg

4Erklärungen zu möglichen Interessenkonflikten

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