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Bendamustin

Dokument Wechselwirkungen und Nebenwirkungen
Stand April 2019
Dies ist die aktuell gültige Version des Dokuments

1Wechselwirkungen

1.1Beeinflussung der Wirkung durch andere Arzneistoffe

Bendamustin wird hauptsächlich durch Hydrolyse abgebaut. Weiterhin ist CYP1A2 an der Metabolisierung von Bendamustin beteiligt. Die gleichzeitige Anwendung von CYP1A2-Hemmern kann daher die Wirkstoffkonzentrationen von Bendamustin erhöhen und dadurch zu einer erhöhten Toxizität führen. Umgekehrt verringert die gleichzeitige Anwendung von CYP1A2-Induktoren die Wirkstoffkonzentrationen von Bendamustin, was zu einer verringerten Wirksamkeit führen kann.

1.2Arzneistoffe, welche die Nebenwirkungen pharmakodynamisch verstärken

Arzneistoffe mit myelotoxischen oder potentiell myelotoxischen Wirkungen können Ausmaß und Dauer der Myelotoxizität von Bendamustin. Patienten mit Neutropenie und/oder Lymphozytopenie sind anfälliger für schwerwiegende und tödlich verlaufende Infektionen. Dies wurde vor allem auch in Kombination mit Rituximab und Obinutuzumab beobachtet, siehe Kapitel 6.2.3.1 in der Leitlinie Follikuläres Lymphom.

1.3Beeinflussung der Wirkung anderer Arzneimittel

Die Wirkung von Immunsuppressiva (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus) kann aufgrund der Myelotoxizität von Bendamustin verstärkt sein.

2Maßnahmen

Eine im Rahmen der Therapie mit Bendamustin häufig auftretende Hypokaliämie muss insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung QTc-Zeit-verlängernder Arzneistoffe durch ausreichende Kaliumzufuhr ausgeglichen werden.

3[Kapitel nicht relevant]

4[Kapitel nicht relevant]

5[Kapitel nicht relevant]

6[Kapitel nicht relevant]

7[Kapitel nicht relevant]

8[Kapitel nicht relevant]

9[Kapitel nicht relevant]

10[Kapitel nicht relevant]

11[Kapitel nicht relevant]

12[Kapitel nicht relevant]

13[Kapitel nicht relevant]

14[Kapitel nicht relevant]

15[Kapitel nicht relevant]

16Anschriften der Experten

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Ritter
Universität Greifswald
Institut für Pharmazie, Klinische Pharmazie
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17
17487 Greifswald
Laura Pufahl
Apothekerin
Rheintalstr. 22a
79618 Adelhausen
Janine Ziemann
Unimedizin Greifswald
Institut für Community Medicine
Abt. Methoden der Community Medicine
Walther-Rathenau-Str. 48
17475 Greifswald
Mathias Nietzke
St.-Johannes-Hospital Dortmund
Zentralapotheke - Abteilung Zytostatika
Johannesstr. 9-17
44137 Dortmund
Dr. Markus Horneber
Universitätskliniken für Innere Medizin,
Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie &
Schwerpunkt Pneumologie,
Klinikum Nürnberg, Paracelsus Med. Privatuniversität
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90491 Nürnberg
PD Dr. Claudia Langebrake
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Klinik u. Poliklinik f. Stammzelltranspl.
Klinik-Apotheke
Martinistr. 52
20246 Hamburg

17Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten

nach den Regeln der tragenden Fachgesellschaften.

Anstellung

Beratung / Gutachten

Aktien/ Fonds

Patent / Urheberrecht/ Lizenz

Honorare

Finanzierung wissenschaftl. Untersuchungen

Andere finanzielle Beziehungen

Andere mögliche COI1

Persönliche Beziehungen

Mandatsträger

Politische, wissenschaftliche Interessen

Ritter

UniversitätGreifswald

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DGIM Kommission AMTM/AMTS

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Pufahl

Hoffmann La Roche AG

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Ziemann

Universitätsmedizin Greifswald

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Drittmittel: vfa

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Nietzke

St. Johannes Hospital Dortmund

MSD, AstraZeneca, Leopharm, Pfizer, Servier

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Auricamed, Amgen, Novartis, Mundipharma, Eisai, Leopharm

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Reisekostenerstattung: Celgene Pfizer

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Horneber

Klinikum Nürnberg

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Lilly, Novartis, Roche

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AGSMO/DKG AWMF Leitlinien

Sprecher FSP „Komplimentär-medizin in der Onkologie“ Deutsche Krebshilfe

Langebrake

Universitätsklinikum Hamburg

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1 COI: Conflict of Interest, Interessenkonflikt; -- kein Interessenkonflik

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