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Doxorubicin

Dokument Wechselwirkungen und Nebenwirkungen
Stand Oktober 2019
Dies ist die aktuell gültige Version des Dokuments

1Wechselwirkungen

1.1Beeinflussung der Wirkung von Doxorubicin durch andere Arzneistoffe

Doxorubicin ist ein Substrat von CYP3A4 und CYP2D6 und wird von P-Glykoprotein transportiert. CYP3A4-Induktoren sowie Inhibitoren von CYP3A4, CYP2D6 und P-Glykoprotein können die Pharmakokinetik und Wirkung von Doxorubicin beeinflussen.

1.2Arzneistoffe, welche die Nebenwirkungen von Doxorubicin verstärken

Kardiotoxizität (Herzrhythmusstörungen bis hin zur Kardiomyopathie mit Herzinsuffizienz) ist die gefährlichste unerwünschte Arzneimittelwirkung als Langzeitkomplikation. Eine Kombination von Doxorubicin mit Taxanen oder Cyclophosphamid erhöht die Kardiotoxizität. In Kombination mit Ciclosporin A kommt es über eine P-Glykoprotein-Hemmung zur einer geänderten Pharmakokinetik mit erhöhten Plasmaspiegeln, Krampfanfällen und vermehrter Hämatotoxizität. Mit Mercaptopurin wird die Mercaptopurin-induzierte Hepatotoxizität verstärkt. Bei kombinierter Gabe von Allopurinol und Doxorubicin treten Blutbildveränderungen häufiger auf als bei alleiniger Gabe der Wirkstoffe.

1.3Beeinflussung der Wirkung anderer Arzneistoffe durch Doxorubicin

Doxorubicin kann die orale Bioverfügbarkeit von Digoxin reduzieren und die Resorption von gewissen Antiepileptika (z.B. Phenytoin, Carbamazepin) vermindern und so die Plasmaspiegel dieser Arzneistoffe verringern.

2Maßnahmen

Vor und während der Behandlung sollten Herzfunktion, Blutbild, Leberfunktion, Harnsäure-, Kalium-, Calcium-, Phosphat- und Kreatininwerte überwacht werden. In Kombination mit anderen kardioaktiven Mitteln wie z.B. Calcium-Antagonisten oder mit anderen QT-Zeit-verlängernden Arzneistoffen ist eine elektrokardiographische Überwachung notwendig. Die gleichzeitige Anwendung von Inhibitoren oder Induktoren von CYP-Enzymen oder des P-Glykoproteins sollte möglichst vermieden werden.

3[Kapitel nicht relevant]

4[Kapitel nicht relevant]

5[Kapitel nicht relevant]

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7[Kapitel nicht relevant]

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16Anschriften der Experten

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Ritter
Universität Greifswald
Institut für Pharmazie, Klinische Pharmazie
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17
17487 Greifswald
Laura Pufahl
Apothekerin
Rheintalstr. 22a
79618 Adelhausen
Janine Ziemann
Unimedizin Greifswald
Institut für Community Medicine
Abt. Methoden der Community Medicine
Walther-Rathenau-Str. 48
17475 Greifswald
Mathias Nietzke
St.-Johannes-Hospital Dortmund
Zentralapotheke - Abteilung Zytostatika
Johannesstr. 9-17
44137 Dortmund
Dr. Markus Horneber
Universitätskliniken für Innere Medizin,
Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie &
Schwerpunkt Pneumologie,
Klinikum Nürnberg, Paracelsus Med. Privatuniversität
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90491 Nürnberg
PD Dr. Claudia Langebrake
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Klinik u. Poliklinik f. Stammzelltranspl.
Klinik-Apotheke
Martinistr. 52
20246 Hamburg

17Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten

nach den Regeln der tragenden Fachgesellschaften.

Anstellung

Beratung / Gutachten

Aktien/ Fonds

Patent / Urheberrecht/ Lizenz

Honorare

Finanzierung wissenschaftl. Untersuchungen

Andere finanzielle Beziehungen

Andere mögliche COI1

Persönliche Beziehungen

Mandatsträger

Politische, wissenschaftliche Interessen

Ritter

UniversitätGreifswald

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DGIM Kommission AMTM/AMTS

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Pufahl

Hoffmann La Roche AG

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Ziemann

Universitätsmedizin Greifswald

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Drittmittel: vfa

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Nietzke

St. Johannes Hospital Dortmund

MSD, AstraZeneca, Leopharm, Pfizer, Servier

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Auricamed, Amgen, Novartis, Mundipharma, Eisai, Leopharm

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Reisekostenerstattung: Celgene Pfizer

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Horneber

Klinikum Nürnberg

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Lilly, Novartis, Roche

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AGSMO/DKG AWMF Leitlinien

Sprecher FSP „Komplimentär-medizin in der Onkologie“ Deutsche Krebshilfe

Langebrake

Universitätsklinikum Hamburg

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1 COI: Conflict of Interest, Interessenkonflikt; -- kein Interessenkonflik

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