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Brustkrebs des Mannes

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Brustkrebs des Mannes

Stand: Juli 2010

1Was ist das?

1.1Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs ist bei Männern selten. Der Krebs geht in der Regel von Brustdrüsengewebe aus und wird vom Pathologen als ‘invasives duktales Karzinom‘ bezeichnet. Der Brustkrebs des Mannes unterscheidet sich in wesentlichen Punkten vom Brustkrebs der Frau. Dies betrifft vor allem die Biologie der Krankheit und die Behandlung.

1.1.1Wie häufig ist Brustkrebs bei Männern?

In Deutschland wird die Zahl auf etwa 1 % aller Fälle mit Brustkrebs geschätzt. Das heißt, dass pro Jahr etwa 9 Personen auf 1.000.000 Einwohner erkranken. Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen 65 und 70 Jahren, Brustkrebs kann aber auch bei jüngeren Männern auftreten.

1.1.2Wie entsteht Brustkrebs bei Männern?

Als Risikofaktoren wurden beschrieben:

  • vererbt

    • Klinefelter-Syndrom

    • Brustkrebs in der Familie, vor allem mit Mutationen im BRCA2 Gen

  • erworben

    • Entzündung des Hodens oder des Nebenhodens in der Vergangenheit

    • Bestrahlung der Brustwand in der Vergangenheit

Einige Untersuchungen beschreiben einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs, hohem Alkoholkonsum, chronischen Erkrankungen der Leber, Übergewicht oder einer Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie). Die Bewertung dieser Ergebnisse ist umstritten.

Bei der Mehrzahl der Erkrankten ist keine Ursache erkennbar.

1.2Gibt es Methoden der Vorbeugung und Früherkennung?

Es gibt kein Früherkennungsprogramm für Männer. In Familien mit vererbtem Brustkrebs aufgrund von BRCA2 Mutationen wird eine genetische Beratung auch für die Männer empfohlen. Männer mit einem Klinefelter-Syndrom haben ein 20 - 50 fach erhöhten Risiko für Brustkrebs. Für diese Risikogruppe erscheint ein Früherkennungsprogramm sinnvoll, existiert aber bisher nicht.

2Krankheitszeichen

2.1Welche Krankheitszeichen sind typisch?

Typisch ist ein schmerzloser Knoten in der Brust. Weitere Zeichen sind Veränderungen der Haut über dem Tumor und Veränderungen der Brustwarze wie Einziehung, Geschwür oder Austritt von Flüssigkeit. In frühen Stadien der Krankheit sind Patienten in ihrer Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt. Wenn die Krankheit fortgeschritten ist, kann es zu Gewichtsabnahme und verminderter Leistungsfähigkeit kommen. Weitere Krankheitszeichen sind Schwellung des Arms bei Befall der Lymphknoten in der Achselhöhle, Schmerzen bei Befall von Knochen, Husten und Luftnot bei Befall von Lunge oder Rippenfell, Gelbsucht bei fortgeschrittenen Lebermetastasen und Nervenausfälle bei Befall des Gehirns.

3Untersuchungen

3.1Wie wird Brustkrebs festgestellt?

3.1.1Welche Untersuchungen sind erforderlich?

Die Krankengeschichte und eine komplette körperliche Untersuchung sind Grundlage der weiteren Untersuchungen. Nächstes Ziel ist die Bestätigung oder der Ausschluss des Verdachts auf Brustkrebs. Die Untersuchungen sind in Tabelle 1 aufgeführt.

Tabelle 1: Untersuchungen bei neu aufgetretenen Krankheitszeichen 

Untersuchung

Anmerkung

Mammographie beidseits

Methode der ersten Wahl

Biopsie (Stanzbiopsie, Vakuumbiopsie oder offene Biopsie)

Ultraschalluntersuchung der Brust und der Lymphknoten

Kernspintomographie beidseits. mit Kontrastmittel

zur besseren Beurteilung der Ausdehnung der Krankheit und des Brustkorbs

Wenn ein Brustkrebs sicher festgestellt wurde, schließen sich Untersuchungen zur Ausbreitung der Krankheit an, siehe Tabelle 2. Metastasen können in fast allen Teilen des Körpers auftreten. Am häufigsten sind Knochen, Leber und Lunge befallen.

Tabelle 2: Untersuchungen zur Ausbreitung der Krankheit 

Verdacht

Untersuchung (1. Wahl)

Untersuchung zur Bestätigung oder bei Unklarheit

Knochenmetastasen

Skelettszintigrafie

Röntgen, Kernspintomographie

Lebermetastasen

Ultraschalluntersuchung des Bauchs

Computertomographie des Bauchs

Lungenmetastasen

Röntgen Brustkorb in 2 Ebenen

Computertomographie des Brustkorbs

Metastasen im Gehirn

Computertomographie oder Kernspintomographie

3.1.2Was bedeutet die Stadieneinteilung?

Die Einteilung ist bei Männern und Frauen gleich. International hat sich das System der UICC (Union Internationale Contre le Cancer) durchgesetzt. Es unterteilt die Stadien 0 – IV, Mein Onkopedia Leitlinie Brustkrebs der Frau.


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4Behandlung

4.1Welche Formen der Behandlung gibt es?

In frühen Stadien kann operiert, bestrahlt und mit Medikamenten behandelt werden. Unterschiede zur Behandlung bei Frauen finden sich in der Art der Operation und bei der Hormontherapie. Ein Schema für die Regeln der Behandlung ist in Abbildung 1 dargestellt.

Abbildung 1: Entscheidung über die Behandlung 
Entscheidung über die Behandlung

4.1.1Wie wird in frühen Stadien behandelt?

4.1.1.1Operation

Beim Brustkrebs des Mannes muss das gesamte Brustdrüsengewebe mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand entfernt werden. Zusätzlich werden die Wächterlymphknoten untersucht. Wenn sie betroffen sind, werden die Lymphknoten in der Achselhöhle operiert. Wenn die Wächterlymphknoten nicht befallen sind, kann auf die Operation der Achselhöhle verzichtet werden.

4.1.1.2Ergänzende (adjuvante) Bestrahlung

Eigene Studien über die Wirksamkeit der Bestrahlung bei Männern gibt es nicht. Es gelten deshalb die gleichen Regeln wie bei den Frauen, denen die gesamte Brust entfernt wurde. Die Brustwand wird bestrahlt, wenn bei der Operation kein ausreichender Sicherheitsabstand zwischen dem bösartigen und dem gutartigen Gewebe der Brustwand erreicht werden konnte. Da dies bei Männern schwierig ist, wird oft eine Bestrahlung empfohlen. Auch wenn bösartiges Gewebe nicht vollständig entfernt werden konnte, ist eine Bestrahlung sinnvoll.

Wenn mehr als drei Lymphknoten befallen sind, wird zusätzlich eine Bestrahlung der Lymphknotenstationen in der Achselhöhle und eventuell auch im Bereich der Schlüsselbeingrube empfohlen.

4.1.1.3Ergänzende (adjuvante) Hormontherapie

Bei 90 % der Patienten ist der Brustkrebs empfindlich für Östrogene. Die auch bei Männern vorhandenen weiblichen Hormone regen das Wachstum der Krebszellen an. Die Behandlung hat das Ziel, diesen Weg zu blockieren. Eigentlich ist die so genannte Hormonbehandlung eine Anti - Hormonbehandlung. Ob der Krebs empfindlich für Östrogen ist, wird an der Gewebsprobe durch Bestimmung der Östrogenrezeptoren untersucht.

Als Standardmedikament hat sich Tamoxifen durchgesetzt, obwohl es bei Männern mit Brustkrebs keine Studien zum Vergleich mit anderen Behandlungsformen (Entfernung der Hoden, Blockade der Hormonregulation) gibt. Die Entscheidungswege bei der Hormontherapie sind in Abbildung 2 dargestellt.

Abbildung 2: Entscheidungswege der Hormonbehandlung 
Entscheidungswege der Hormonbehandlung

Wenn sowohl eine Chemotherapie als auch eine Hormontherapie erforderlich sind, wird die Hormontherapie erst nach Abschluss der Chemotherapie begonnen.

4.1.1.4Ergänzende (adjuvante) Chemotherapie

Es gibt nur eine vergleichende Studie zum Wert der Chemotherapie bei Männern nach erfolgreicher Operation und diese Studie stammt aus dem Jahre 1987. Dabei zeigte sich ein deutlicher Vorteil für die Chemotherapie: Nach 5 Jahren überlebten mehr als 80 % der behandelten Männer. In einer aktuelleren Studie aus dem Jahre 2005 war dieser Anteil auf 86 % gestiegen bei Anwendung neuerer Medikamente der Chemotherapie. Da es so wenige Untersuchungen bei Männern gibt, werden die gleichen Regeln wie bei den Frauen für die Entscheidung über eine Chemotherapie eingesetzt. Die wichtigen Punkte sind in Tabelle 3 zusammengefasst:

Tabelle 3: Wichtige Punkte für die Entscheidung zu einer ergänzenden Chemotherapie  
  • Größe des Tumors

  • Nachweis von Östrogenrezeptoren

  • Differenzierungsgrad (Grading)

  • Wachstumsrate

  • Nachweis von Krebszellen in den benachbarten Blut- oder Lymphgefäße

  • Nachweis von HER2

  • Lymphknotenbefall

  • Genexpressionsanalyse

Bei der Empfehlung werden die Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen zusammenfassend bewertet. Da viele Männer mit Brustkrebs in relativ hohem Alter erkranken, müssen auch andere mögliche Krankheiten bei der Entscheidung über eine Chemotherapie berücksichtigt werden.

4.1.1.5Ergänzende (adjuvante) Behandlung bei HER2 Überexpression

Eine Überexpression oder eine Genamplifikation von HER2 wird nur bei 5 - 10 % der Männer nachgewiesen. Daten über die Behandlung mit gezielten Medikamenten in frühen Krankheitsstadien gibt es in dieser Risikogruppe nicht. Bei Männern mit erhöhtem Rückfallrisiko wird eine kombinierte Behandlung mit Chemotherapie und dem monoklonalen Antikörper Trastuzumab empfohlen.

4.1.2Wie wird behandelt, wenn der Krebs in der Brust fortgeschritten ist?

Wenn der Krebs in der Brustdrüse schon fortgeschritten ist und das Stadium IIIA oder IIIB erreicht hat, kann eine Operation schwierig sein. Bei diesen Patienten kann die Behandlung mit einer Chemotherapie beginnen, um den Tumor für eine Operation zu verkleinern. Eine solche medikamentöse Behandlung wird auch als primär, präoperativ oder als neoadjuvant bezeichnet. Die Chemotherapie enthält Anthrazykline und Taxane. Sie erstreckt sich über mindestens 18 Wochen. Wenn eine Chemotherapie aufgrund anderer Krankheiten nicht möglich ist oder vom Patienten abgelehnt wird, kann auch eine Hormontherapie mit Tamoxifen bei Patienten mit Hormon - empfindlichem Brustkrebs durchgeführt werden. In jedem Fall ist die primäre Chemotherapie Teil eines Gesamtkonzeptes, zu dem auch Operation, Bestrahlung und Hormontherapie gehören.

4.1.3Wie wird behandelt, wenn sich Metastasen im Körper gebildet haben?

Auch für diese Situation gibt es keine Studien bei Männern mit Brustkrebs. Bei Patienten mit Östrogenrezeptoren steht die Hormontherapie mit Tamoxifen an erster Stelle. Wirksam sind auch andere Formen der Hormontherapie wie die Entfernung der Hoden oder die medikamentöse Behandlung mit GnRH Analoga. In kleinen Studien wurde auch eine Wirksamkeit von Aromatasehemmern beobachtet. Eine Alternative ist die Behandlung mit Fulvestrant.

Chemotherapie ist auch beim fortgeschrittenen Brustkrebs des Mannes wirksam. Sie ist mit mehr Nebenwirkungen als die Hormontherapie belastet. Wenn man Nutzen und Risiko gegeneinander abwägt, ist die Chemotherapie sinnvoll nach Versagen einer Hormontherapie und bei Patienten, deren Krebs nicht empfindlich für eine Hormontherapie ist. Sie ist auch sinnvoll, wenn Metastasen sehr schnell fortschreiten und kurzfristig zur Rückbildung gebracht werden müssen.

Hinweise zur Auswahl der geeigneten Medikamente und der möglichen Kombination finden sich in Brustkrebs der Frau: Medikamentöse Behandlung in fortgeschrittenen Stadien und Brustkrebs der Frau: Medikamentöse Behandlung in fortgeschrittenen Stadien - Linderung von Beschwerden.


© klinik sonneneck wyk auf föhr

5Nachsorge

5.1Welche Reha - Angebote gibt es?

Operation, Bestrahlung und die medikamentöse Behandlung können sehr belastend für den Patienten und seine Angehörigen sein. Ziel der Rehabilitation ist die Gesundung durch Unterstützung im körperlichen, im seelischen und im sozialen Bereich. Das Angebot ist vielfältig, Reha - Maßnahmen können ambulant und stationär durchgeführt werden. Die Rechte von Patienten sind im Sozialrecht festgelegt. Hinsichtlich der Rehabilitationsklinik müssen die Wünsche der Patienten berücksichtigt werden. Die stationäre Rehabilitation sollte in einer Klinik mit onkologischem Schwerpunkt abgegeben werden, um einen optimalen Rehabilitationserfolg zu gewährleisten.

5.2Welche Kontrollen sind sinnvoll? In welchen Abständen? Wie lange?

Ziele der Nachsorge sind die frühzeitige Erkennung eines Rückfalls und die Erkennung von Nebenwirkungen der Behandlung. Die Regeln für die Nachsorge werden vom Brustkrebs der Frau übernommen.

Die Nachsorge beginnt, sobald die Erstbehandlung abgeschlossen ist: Die Nachsorge besteht aus Beratung, Betreuung und Begleitung. Besonders wichtig ist die Berücksichtigung der speziellen Beschwerden des Patienten. Bei jedem Nachsorgetermin werden die Krankengeschichte aufgenommen und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Nachsorge bezieht alle erforderlichen Fachgebiete mit ein.

Bei Männern mit Brustkrebs werden die betroffene Brustseite, die benachbarten Lymphknotenstationen und die andere Brustseite mit Ultraschall untersucht. Bei Männern mit einer Vergrößerung der Brust kann auch eine Mammographie durchgeführt werden. Diese Untersuchungen werden einmal pro Jahr empfohlen. Bei begründetem Verdacht auf einen Rückfall schließen sich weitere bildgebende Untersuchung und Laboranalysen an. Die routinemäßige Suche nach Metastasen im Körper ist bei Patienten ohne Beschwerden nicht sinnvoll. Wenn Beschwerden auftreten, wird gezielt untersucht.

Die Nachuntersuchungen sollten in den ersten 3 Jahren vierteljährlich, im 4. und 5. Jahr halbjährlich und ab dem 6. Jahr jährlich erfolgen. Früherkennungsuntersuchungen sind mit einzuschließen.

Alle Patienten mit Operation der Lymphknoten in der Achselhöhle müssen über das Risiko, die Früherkennung und die Behandlung eines Lymphödems des Arms aufgeklärt werden. Eine vorbeugende Lymphdrainage ist nicht sinnvoll.

5.3Wie sind die Chancen? Wie ist die Lebenserwartung?

Aus dem Krebsregister der USA (SEER) lässt sich erkennen, dass das Rückfallrisiko und die Heilungschancen bei Männern ähnlich wie bei Frauen sind. Entscheidend ist das Stadium, in dem die Erkrankung erkannt wird. KFÜ heißt Krankheitsfreies Überleben und gibt die Zahl von Männern in Prozent an, die innerhalb nach 5 bzw. 10 Jahren keinen Rückfall hatten. ÜLR (Überlebensrate) gibt den Prozentsatz von Männern mit Brustkrebs an, die nach 5 bzw. 10 Jahren lebten. Bei diesen Zahlen ist auch die natürliche Lebenserwartung der im Durchschnitt älteren Männer zu berücksichtigen.

Tabelle 4: Prognose von Männern mit Brustkrebs 

Stadium

KFÜ 5 Jahre (%)

KFÜ 10 Jahre (%)

ÜLR 5 Jahre (%)

ÜLR 10 Jahre (%)

I

96

93

78

55

II

88

74

66

39

III

60

44

39

21

IV

23

21

14

5

6Kurzfassung

Die Kurzfassung kann als Druckversion hier aufgerufen werden:

Kurzfassung Brustkrebs des Mannes

7Weitere Infos

7.1Wo bekomme ich weitere Informationen?

Frauenselbsthilfe nach Krebs: www.frauenselbsthilfe.de (eigene Gruppe für Männer mit Brustkrebs)

8Wer behandelt?

8.1Onkologische Zentren

Liste zertifizierter Onkologischer Zentren: https://www.onkologie-zertifizierung.de/

8.2DGHO Mitgliederdatenbank

9Anschriften der Verfasser

Prof. Dr. med. Bernhard Wörmann
Amb. Gesundheitszentrum der Charité
Campus Virchow-Klinikum
Med. Klinik m.S. Hämatologie & Onkologie
Augustenburger Platz 1
13344 Berlin
Tel: 030 450553219
Dr. med. Friedrich Overkamp
OncoConsult.Hamburg GmbH
Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg
Tel: 0172 6117603
Prof. Dr. med. Kurt Possinger
Charité Universitätsmedizin Berlin
Medzinische Klinik und Poliklinik II m. S.
Onkologie und Hämatologie
Schumannstr. 20/21
10117 Berlin
Tel: 030 4505-13002
Fax: 030 4505-13952
Prof. Dr. med. Oliver Rick
Klinik Reinhardshöhe
Hämatologie/Onkologie
Quellenstr. 8-12
34537 Bad Wildungen
Tel: 05621 705-154
Fax: 05621 705-450

9Erklärungen zu möglichen Interessenkonflikten

nach den Regeln der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie und den Empfehlungen der AWMF (Version vom 23. April 2010) und internationalen Empfehlungen

Disclaimer

Patienten-Onkopedia richtet sich an Patienten, Angehörige und alle Interessierten. Es basiert auf den aktuellen Leitlinien der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. für Ärzte, zusammengefasst in Onkopedia. Diese werden in Kooperation mit der OeGHO Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie, der SGMO Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Onkologie, der SGH+SSH Schweizerische Gesellschaft für Hämatologie und der GPOH Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, erstellt. Fachbegriffe und Medikamente sind in einem getrennten Verzeichnis erklärt. Patienten-Onkopedia bietet Informationen, es ersetzt in keinem Fall die persönliche ärztliche Betreuung bei Erkrankung und Beschwerden.