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Impfungen bei Tumorpatienten

Stand Mai 2026
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Inhaltlich relevante Änderungen gegenüber der Vorversion

Die vorliegende Version dieser Leitlinie enthält wesentliche Aktualisierungen zu den Impfempfehlungen für Patienten mit malignen Erkrankungen und Immunsuppression. Neu sind Empfehlungen zum pragmatischen Umgang mit Unsicherheiten für den richtigen Zeitpunkt einer Impfung und mit dem Einsatz von Lebendvakzinen. In eigenen Kapiteln werden die Empfehlungen zur Impfung bei Patienten mit soliden Tumoren, hämatologischen Neoplasien, nach autologer Stammzelltransplantation und CAR T-Zelltherapie zusammengefasst und tabellarisch dargestellt.

 

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1Zusammenfassung

Infektiöse Komplikationen sind eine wesentliche Ursache der Morbidität und Mortalität systemischer Tumortherapie. Prävention durch Impfungen ist ein wichtiger Aspekt der Patientenbetreuung. Dabei müssen immunsuppressive Einflüsse sowohl der Grundkrankheit als auch der antineoplastischen Therapie berücksichtigt werden. Diese Empfehlungen umfassen allgemeine Aspekte der Impfungen, Informationen zu optimalen Zeitpunkten, dem möglichen Einsatz von Lebend-Impfstoffen und der Immunisierung von engen Kontaktpersonen und Mitgliedern des familiären Umfeldes. In spezifischen Abschnitten wird die Impfstrategie für Patienten mit soliden Tumoren und hämatologischen Malignomen dargestellt und für Therapien mit Tyrosinkinase Inhibitoren, bispezifischen Antikörpern und CAR T Zell Therapie ergänzt. Patienten nach allogener Stammzelltransplantation werden in einer eigenen Leitlinie besprochen.

Die Leitlinie „Anti-infective vaccination strategies in patients with hematologic malignancies or solid tumors: updated guideline of the Infectious Diseases Working Party of the German Society for Hematoloy and Medical Oncology“ wurde von der Arbeitsgemeinschaft Infektionen der DGHO (AGIHO) für die Diagnostik und Therapie dieser Patienten erstellt [1]. Grundlagen der Empfehlungen sind eine systematische Literaturrecherche, die einheitliche Bewertung der Evidenzstärke [2] und ein Konsensfindungsprozess. Dies ist die Kurzfassung dieser Empfehlungen.

2Grundlagen

Infektionen tragen wesentlich zu Morbidität und Mortalität bei Krebspatienten bei, entweder als Komplikation einer immunsuppressiven Therapie oder indem sie die Durchführung einer wirksamen Therapie verzögern. Neben der Expositionsprophylaxe und medikamentöser Prävention stellen Impfungen eine wirksame Vorbeugung dar. Die Leitlinien beruhen auf einer systematischen Literaturrecherche und einer einheitlichen Bewertung der Empfehlungsstärke (Tabelle 1) und Qualität der Evidenz (Tabelle 2 und Tabelle 3) nach den Kategorien der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID) [2].

Tabelle 1: Stärke der Empfehlung in Leitlinien der AGIHO 

Klassifikation, Grad

Definition

A

Starke Empfehlung

B

Moderate Empfehlung

C

Schwache Empfehlung

D

Empfehlung gegen den Einsatz

Tabelle 2: Qualität der Evidenz in Leitlinien der AGIHO 

Klassifikation, Grad

Definition

I

  • Ergebnisse aus ≥ 1 gut geplanten, randomisierten klinischen Studie

II

  • Ergebnisse aus ≥ 1 gut geplanten klinischen Studie, ohne Randomisation;

  • aus Kohorten- oder Fall-Kontrollstudien (möglichst aus > 1 Zentrum);

  • dramatische Ergebnisse aus nicht - kontrollierten Studien

III

  • Basierend auf Meinungen angesehener Experten, auf klinischer Erfahrung, auf deskriptiven Fallstudien oder auf Berichten von Expertengruppen

Tabelle 3: Qualität der Evidenz in Leitlinien der AGIHO 

Index

(nur für Evidenzqualität Grad II)

Definition

r

Metaanalyse oder systematische Übersicht kontrollierter, randomisierter Studien

t

Evidenztransfer, d. h. Ergebnisse unterschiedlicher Patientenkohorten oder von Patienten mit ähnlichem Immunstatus

h

Vergleichsgruppe ist eine historische Kontrolle.

u

nicht-kontrollierte klinische Studie

a

Abstract, publiziert bei einem internationalen Treffen

2.1Allgemeine Empfehlungen

2.1.1Lebend Impfung

Lebendimpfungen sind im Kontext der Behandlung einer Krebserkrankung nicht empfohlen. Das betrifft im Besonderen die Impfung gegen Gelbfieber, Maser, Mumps, Röteln (MMR) sowie die Lebendimpfung gegen das Varizella-Zoster-Virus (VZV). Im Einzelfall kann in Abwägung von Nutzen und Risiko frühestens 24 Monate nach Abschluss der immunsuppressiven Maßnahmen eine solche Impfung durchgeführt werden.

2.1.2Impfung von Personal im Gesundheitswesen und Mitgliedern im familiären Umfeld

Personal im Gesundheitswesen sollte entsprechenden gültigen Leitlinien vollständig geimpft werden. Das gilt vor allem für die Impfung gegen Influenza und COVID-19. Epidemiologische Daten zeigen, dass dadurch die Transmissionsrate auf Patienten mit einer Krebserkrankung reduziert werden kann.

Gleiches gilt für Angehörige und Mitglieder des familiären Umfeldes, für die die vollständige Vakzinierung nach STIKO Empfehlung durchgeführt werden sollte. Vorsicht ist jedoch bei einer Impfung mit Lebendimpfstoffen, der Rotavirus- und der oralen Choleravakzine gebeten, da darunter ein geringes Risiko für eine Übertragung einer Infektion besteht.

2.1.3Zeitpunkt der Impfung

Die Tumortherapie sollte nicht wegen einer Impfung aufgeschoben werden. Trotzdem ist die Vakzinierung vor Beginn der immunsuppressiven Maßnahme anstrebenswert. Der Impfstatus sollte überprüft und aktualisiert werden, wenn ein sofortiger Beginn der Tumortherapie nicht zwingend erforderlich ist.

Grundsätzlich können Impfungen mit einem inaktivierten Impfstoff jederzeit unter Immunsuppression durchgeführt werden. Es gibt kein erhöhtes Risiko für Impfkomplikationen, allerdings kann die serologische Impfantwort dabei vermindert sein.

Es gibt keine ausreichende Evidenz zum optimalen Zeitpunkt für Impfungen unter Tumortherapie. In Tabelle 4 sind Empfehlungen zum pragmatischen Umgang mit dieser Frage im klinischen Alltag dargestellt.

Tabelle 4: Überlegungen zum optimalen Zeitpunkt einer Impfung unter Tumortherapie 

Empfehlung

Hinweis

Dringender Beginn der Tumortherapie erforderlich

Tumortherapie nicht aufgrund inkomplettem Impfstatus verzögern

Impfungen können während der Tumortherapie durchgeführt werden

Beginn der Tumortherapie nicht sofort erforderlich

Impfstatus überprüfen und komplettieren vor Beginn der Tumortherapie

Sinnvoll bei Erkrankungen mit langsamer Progression

Inaktivierte Vakzine vor Tumortherapie

Impfung jederzeit möglich. Ideal 14 Tage vor Beginn, um eine optimale Immunantwort zu erzielen

Reduzierte Immunantwort möglich, jedoch kein Risiko für Komplikationen zu erwarten

Hämatologische Erkrankung

Impfung zu Beginn eines Therapiezyklus bei normalen Leukozyten

Höhere Serokonversion zu erwarten

Inaktivierte Vakzine mit Beginn der Tumortherapie

Impfung jederzeit möglich. CAVE: Unterscheidung von Nebenwirkungen der Impfung versus der Tumortherapie kann erschwert sein, wenn am gleichen Tag gegeben

Information stammt aus Daten einer RCT mit PCV13

Inaktivierte Vakzine während Tumortherapie (solider Tumor)

Impfung jederzeit möglich. CAVE: Unterscheidung von Nebenwirkungen der Impfung versus der Tumortherapie kann erschwert sein, wenn am gleichen Tag gegeben

Beurteilung von Toxizität der Tumortherapie möglicherweise erschwert

Optimaler Zeitpunkt für die Impfung im Therapiezyklus (21 Tage Zyklus)

Keine Evidenz für frühen (Tag 1-5) versus späten (Tag 11-16) Impfzeitpunkt

Studien zeigen hier heterogene Ergebnisse mit Blick auf die Serokonversionsraten

3[Kapitel nicht relevant]

4[Kapitel nicht relevant]

5[Kapitel nicht relevant]

6Krankheitsspezifische Impfstrategien

6.1Solide Tumore

Für Patienten mit soliden Tumoren ist die Impfung ein integraler Bestandteil supportiver Therapie und reduziert schwere Infektions-assoziierte Komplikationen. Das gilt auch für diejenigen Patienten, die mit Immuncheckpoint-Inhibitoren oder Tyrosinkinase-Inhibitoren behandelt werden.

Die Empfehlungen zur Impfung mit Stärke der Empfehlung (SoR) und Qualität der Evidenz (QoE) sind in Tabelle 5 zusammengefasst.

Tabelle 5: Empfehlungen zur Impfung von Patienten mit soliden Tumoren 

Intention

SoR

QoE

COVID-19 Impfung

Verhinderung einer klinisch manifesten COVID-19 Erkrankung

A

IIu

Influenza Impfung

Reduktion von Mortalität

A

IIu,r,h

Hochdosierte Influenza Impfung

Verhinderung einer klinisch manifesten Influenza Erkrankung

A

I

 2. Influenza Impfung bei unzureichendem Titer

Verhinderung einer klinisch manifesten Influenza Erkrankung

C

IIu

Pneumokokken: Konjugat Impfstoff

Verhinderung einer invasiven Pneumokokken Erkrankung

A

I

PPSV23 Impfstoff

Verhinderung einer invasiven Pneumokokken Erkrankung

C

IIu

RSV-Impfung

Verhinderung einer schweren Erkrankung

A

IIu

Hepatitis A Virus Impfung

Verhinderung einer Hepatitis A Infektion

B

IIt

Hepatitis B Impfung

Verhinderung einer Hepatitis B Infektion

A

IIu

HPV-Impfung (HPV4 und HPV9)

Prävention Zervixkarzinom

B

IIt

TBEV-Impfung (FSME Immune)

Verhinderung einer TBEV-Infektion

A

IIt

Adjuvanted Glycoprotein E-based rekombinante Vakzine

Verhinderung einer VZV-Reaktivierung

A

I

Inaktivierte VZV-Impfung

Verhinderung einer VZV-Reaktivierung

C

I

Alles: für Patienten mit Therapie mit Immuncheckpoint Inhibitoren

Reduktion von Mortalität

A

IIu,t

Alles: für Patienten mit Behandlung mit Tyrosinkinase Inhibitoren

Reduktion von Morbidität

A

IIu,t

Abk.: h=Vergleichsgruppe ist historische Kontrolle; HPV=Humanes Papillomavirus; PPSV23=23-valente Polysaccharid Vakzine; r=Metaanalyse oder systematischer Review von randomisierten Studien; RSV=Respiratory-Syncytial-Virus; t=transferierte Evidenz; TBEV=Tick-borne Encephalitis Virus; u=unkontrollierte Studie; VZV=Varicella-Zoster-Virus.

6.2Hämatologische Neoplasien

Patienten mit hämatologischen Neoplasien wie akute Leukämien, myelodysplastische Syndrome sowie myelo- und lymphoproliferativen Erkrankungen haben ein hohes Risiko für infektiöse Komplikationen. Neben wiederholter Neutropenie und einer zellulären Immunschwäche steht dabei der humorale Immundefekt im Vordergrund. Davon sind besonders Patienten mit multiplem Myelom und Lymphomen mit und ohne Therapie mit monoklonalen Antikörpern betroffen. Hier stellt die konsequente Impfung eine zentrale Säule in der supportiven Therapie dar.

In Tabelle 6 bis 8 sind die Empfehlungen zur Impfung und der Evaluation einer Immunantwort dargestellt.

Tabelle 6: Empfehlungen für akute Leukämie, myelodysplastisches Syndrom, myeloproliferatives Syndrom 

Intention

SoR

QoE

COVID-19 Impfung

Reduktion von Mortalität und schwerer Erkrankung

A

IIu,t

COVID-19 Booster Impfung

Reduktion von Mortalität und schwerer Erkrankung

A

IIu

Messung von SARS-CoV-2-spike Protein Antikörper Level > 2 Wochen nach der 2. COVID-19 Impfung

Erfassung von Protektion und der Notwenigkeit einer erneuten Impfung

C

IIu,t

Messung der zellulären Immunantwort > 2 Wochen nach der 2. COVID-19 Impfung

Erfassung von Protektion und der Notwenigkeit einer erneuten Impfung

C

I

Influenza Impfung

Reduktion von Mortalität und Prävention einer Influenza Erkrankung

A

IIu,r

 2. Influenza Impfung nach 4 Wochen

Prävention der Infektion

A

IIu

PCV20 Impfung

Reduktion von Morbidität und Mortalität

A

IIt

RSV-Impfung

Prävention Erfassung von Protektion und der Notwenigkeit einer erneuten Impfung n schwerer RSV-Erkrankung

B

II

Rekombinante Zoster Vakzine

Prävention VZV Reaktivierung oder Erkrankung

A

I

Abk.: PCV20=20-valenter Pneumokokken konjugierter Impfstoff; r=Metaanalyse oder systematischer Review von randomisierten Studien; RSV=Respiratory-Syncytial-Virus; t=transferierte Evidenz; u=unkontrollierte Studie; VZV=Varicella-Zoster-Virus.
Tabelle 7: Empfehlungen für Lymphome 

Intention

SoR

QoE

COVID-19 Impfung

Prävention von COVID-19 Erkrankung

B

I

Influenza Impfung

Reduktion von Mortalität

A

IIu

Hoch dosierte Influenza Vakzine

Prävention von Influenza Erkrankung

A

IIu

 2. Influenza Impfung nach 4 Wochen

Prävention der Infektion

A

IIu

PCV20 Impfung

Prävention der Erkrankung mit Pneumokokken und Reduktion von Mortalität

A

IIt

RSV-Impfung

Prävention einer RSV-Infektion der unteren Atemwege

A

IIt

Adjuvanted Glykoprotein E-based rekombinante Vakzine

Prävention einer VZV-Reaktivierung

A

IIt

Abk.: PCV20=20-valenter Pneumokokken konjugierter Impfstoff; r=Metaanalyse oder systematischer Review von randomisierten Studien; RSV=Respiratory-Syncytial-Virus; t=transferierte Evidenz; u=unkontrollierte Studie; VZV=Varicella-Zoster-Virus.
Tabelle 8: Empfehlungen für multiples Myelom 

Intention

SoR

QoE

COVID-19 Impfung

Prävention von COVID-19 Erkrankung

B

I

Zusätzliche COVID-19 Impfung für Patienten vor CAR T Zell Therapie

Prävention von COVID-19 Erkrankung

A

IIt

Influenza Vakzine

Reduktion von Mortalität

A

IIu

Hoch dosierte Influenza Vakzine

Prävention von Influenza Erkrankung

A

IIu

 2. Influenza Impfung nach 4 Wochen

Prävention der Infektion

A

IIu

PCV20 Impfung

Prävention der Erkrankung mit Pneumokokken und Reduktion von Mortalität

A

IIt

RSV-Impfung

Prävention einer RSV-Infektion der unteren Atemwege

A

IIt

Alles: Patienten mit anti-CD38 Antikörpertherapie

Prävention der Erkrankung

A

IIu

Alles: Patienten mit anti-BCMA Antikörpertherapie

Prävention der Erkrankung

A

IIu

Abk.: PCV20=20-valenter Pneumokokken konjugierter Impfstoff; r=Metaanalyse oder systematischer Review von randomisierten Studien; RSV=Respiratory-Syncytial-Virus; t=transferierte Evidenz; u=unkontrollierte Studie; VZV=Varicella-Zoster-Virus.

6.3Autologe Stammzelltransplantation

Nach einer autologen Stammzelltransplantation ist ein erneuter Impfschutz erforderlich. Empfehlungen sind in Tabelle 9 zusammengefasst.

Tabelle 9: Empfehlungen zur Impfung nach autologer Stammzelltransplantation (ASZT) 

Erreger

SoR/QoE

Zeit nach ASZT (Monate)

Dosierungen

 

Diphtherie

B-IIu

6

3

Haemophilus influenzae Typ B

B-IIt

6

3-4

Herpes zoster

A-I

2

2

COVID-19

A-IIt

3

3

Influenza

A-IIt

3

1-2

Hepatitis A

C-IIt

6

3

Hepatitis B

B-IIt

6

3

Masern

B-IIt

24

1-2

Meningokokken

B-IIt

6

1-2

Mumps

B-IIt

24

1-2

Pertussis

B-IIu

6

3

Pneumokokken

A-IIt

3

4

Poliomyelitis

C-IIt

6

3

Röteln

B-IIt

24

1-2

Tetanus

B-IIu

6

3

TBEV

B-IIu

6

3

Varizellen (Lebendimpfung)

A-IIt

24

1-3

Abk.: RSV=Respiratory-Syncytial-Virus; t=transferierte Evidenz; TBEV=Tick-borne Encephalitis Virus; u=unkontrollierte Studie

6.4CAR T Zelltherapie

Infektionen sind die wesentliche Ursache für die non-Relapse Mortalität nach CAR T Zelltherapie. Impfungen reduzieren das Risiko. Rezidive von Cytokin Release Syndrome oder Immuneffektor Zell-assoziierte Neurotoxizität werden nach Impfungen bislang nicht beobachtet. Eine Übersicht über die aktuellen Empfehlungen gibt Tabelle 10.

Tabelle 10: Empfehlungen zur Impfung bei CAR T-Zelltherapie 

Zeitpunkt nach CAR T-Zelltherapie (Monate)

SoR

QoE

COVID-19 Impfung

3 (jährlich)

A

IIu

Influenza Impfung

3 (jährlich)

A

IIu

Pneumokokken

6

A

IIu

RSV-Impfung

Optional

A

III

Rekombinante Zoster Virus Impfung

6

A

IIu

Diphterie

6

A

IIu

Hämophilus influenzae Typ B

6

A

IIu

Tetanus

6

A

IIu

Poliomyelitis

6

A

IIu

Pertussis

6

A

IIu

Hepatitis A

6

A

IIu

Hepatitis B

6

A

IIu

Abk.: CAR=chimeric antigen receptor; RSV=Respiratory-Syncytial-Virus; u=unkontrollierte Studie

7[Kapitel nicht relevant]

8[Kapitel nicht relevant]

9Literatur

  1. Mellinghoff, SC, Liss, B, Stemler J … Rieger CT: Anti-infective vaccination strategies in patients with hematologic malignancies or solid tumors – updated guideline of the Infectious Diseases Working Party of the German Society for Hematology and Medical Oncology. Lancet Oncol 2026;27:e195-206. DOI:10.1016/S1470-2045(25)00765-X

  2. Ullmann AJ, Aguado JM, Arikan-Akdagli S, et al.: Diagnosis and management of Aspergillus diseases: executive summary of the 2017 ESCMID-ECMM-ERS guideline. Clin Microbiol Infect. 24(Suppl 1): e1-e38, 2018. DOI:10.1016/j.cmi.2018.01.002

10[Kapitel nicht relevant]

11[Kapitel nicht relevant]

12[Kapitel nicht relevant]

13[Kapitel nicht relevant]

14[Kapitel nicht relevant]

15Anschriften der Verfasser

PD Dr. med. habil. Maximilian Christopeit
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Onkologie, Hämatologie,
Knochenmarktransplantation mit Abteilung für Pneumologie
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Prof. Dr. med. Oliver A. Cornely
Uniklinik Köln, Klinik I für Innere Med.
Zentrum für Klinische Studien
Infektiologie-Hämatologie-Onkologie
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Dr. med. Katharina Egger-Heidrich
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Medizinische Klinik und Poliklinik I
Fetscherstr. 74
01307 Dresden
PD Dr.med. Nicola Giesen
Robert-Bosch-Krankenhaus
Auerbachstr. 110
70376 Stuttgart
Dr. med. Tessa Hattenhauer
Uniklinik Bonn
Med. Klinik III
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Prof. Dr. med. Werner Heinz
Helios Klinikum Pforzheim
Palliativstation
Kanzlerstraße 2-6
75175 Pforzheim
Dr. med. Andrea Keppler-Hafkemeyer
Universitätsklinikum Freiburg
Klinik für Innere Medizin I
Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg
Dr. med. Dr. phil. Elham Khatamzas
Universitätsklinikum Heidelberg
Zentrum für Infektiologie
Im Neuenheimer Feld 324
69120 Heidelberg
Dr. med. Blasius Liss
HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal
Med. Klinik 1 für Hämatologie,
Onkologie und Palliativmedizin,
Nephrologie, Rheumatologie
Heusnerstr. 40
42283 Wuppertal
Prof. Dr. med. Georg Maschmeyer
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie
und Medizinische Onkologie (DGHO)
Onkopedia-Koordinator
Bauhofstr. 12
10117 Berlin
PD Dr. med. Sibylle Mellinghoff
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Dr. Rebekka Mispelbaum
Universitätsklinikum Bonn
Medizinische Klinik und Poliklinik III
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Dr. med. Malte B. Monin
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Onkologie, Hämatologie, KMT mit
Abteilung für Pneumologie
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Dr. Verena Petzer
Medizinische Universität Innsbruck
Anichstr. 35
6020 Innsbruck
Dr. med. Tim Richardson
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin
CECAD Institut für Translationale Forschung
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Prof. Dr. med. Christina Rieger
Hämatologie Onkologie Germering
Landsberger Str. 27
82110 Germering
Rosanne Sprute
Uniklinik Köln
Klinik I für Innere Medizin
Klinische Infektiologie
50931 Köln
Dr. med. Jonathan Steinke
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin
CECAD Institut für Translationale Forschung
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Dr. Jannik Stemler
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin
CECAD Institut für Translationale Forschung
Kerpener Str. 62
50937 Köln

16Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten

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Reference:

Quellenangabe:

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