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Prophylaxe infektiöser Komplikationen mit Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktoren (G-CSF, langwirksames G-CSF, biosimilare G-CSF)

Stand März 2026
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Inhaltlich relevante Änderungen gegenüber der Vorversion

  • Hodgkin-Lymphom: BrECADD oder BV+AVD als neue Standards der Immunchemotherapie sollten mit G-CSF kombiniert werden.

  • AML: G-CSF ist eine sichere Option in der Behandlung der AML und die Gabe sollte im Hinblick auf eine Verkürzung der Neutropenie und Dauer der Hospitalisierung erwogen werden.

  • T-Zell Engager Therapie: Die Gabe von G-CSF in Neutropenie nach CAR T Zelltherapie oder bispezifischen Antikörper ist sicher durchführbar und führt zu einer Verkürzung und Inzidenz der Neutropenie sowie der Infektionsrate.

  • Biosimilars G-CSF: sind im Hinblick auf Wirksamkeit und Überleben dem originalem G-CSF nicht unterlegen und stellen somit eine kosteneffektive Alternative dar.

  • Langwirksames G-CSF: Efbemalenograstim alfa ist im Hinblick auf Wirksamkeit vergleichbar effektiv zu peg-G-CSF/G-CSF und stellt somit eine Alternative mit potenziell weniger Nebenwirkungen dar, da es nicht zur Induktion von anti-PEG Antikörpern führt und dadurch möglicherweise eine nachhaltigere Effektivität erreicht wird.

  • Antimicrobial stewardship: die Gabe von G-CSF hilft den Antibiotikaverbrauch zu reduzieren und sollte - wenn möglich - zur Prophylaxe bevorzugt werden.

 

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1Zusammenfassung

Die febrile Neutropenie (FN) stellt eine schwere Komplikation einer antineoplastischen Therapie dar. Ihr Risiko ist abhängig von der Grunderkrankung, von der Zusammensetzung und Dosierung der antineoplastischen Therapie sowie von individuellen Faktoren. Das Risiko steigt mit der Tiefe und der Dauer der Neutropenie. Eine etablierte Strategie zur Reduktion des FN-Risikos sowie der Gewährleistung einer zeit- und dosisgerechten antineoplastischen Therapie ist die prophylaktische Gabe von Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktoren (G-CSF). Dadurch wird das Risiko für das Auftreten febriler Neutropenien und Infektionen reduziert. Die Rate an Hospitalisierung und der Verbrauch von Antibiotika gehen zurück. Ein klarer Vorteil für das Gesamtüberleben oder Ansprechen auf die spezifische antineoplastische Therapie konnte bislang jedoch nicht belegt werden. Wichtig dabei ist, dass der Antibiotikaverbrauch durch die Gabe von G-CSF reduziert werden kann.

Die korrespondierende Leitlinie ‚Prophylaxe infektiöser Komplikationen mit Kolonie-stimulierenden Faktoren (G-CSF) bei erwachsenen Patienten mit einer malignen Erkrankung“ wurde von der Arbeitsgemeinschaft Infektionen der DGHO (AGIHO) für die Diagnostik und Therapie dieser Patienten erstellt [1]. Grundlagen sind eine systematische Literaturrecherche, die einheitliche Bewertung der Evidenzstärke [2] (Tabelle 1) und ein Konsensfindungsprozess.

Tabelle 1: ESCMID Kriterien zu Bewertung der Stärke der Empfehlung und Qualität der Evidenz 

Kategorie - Grad

Definition

Stärke der Empfehlung (SoR)

A

Hohe Evidenz für eine Empfehlung zur Nutzung

B

Mäßige Evidenz für eine Empfehlung zur Nutzung

C

Sehr geringe Evidenz für eine Empfehlung zur Nutzung

D

Befürwortet eine Empfehlung gegen die Nutzung

Qualität der Evidenz (QoE)

I

Evidenz aus mindestens einer sehr gut konzipierten und randomisierten kontrollierten Studie

II

Evidenz aus mindestens einer gut konzipierten klinischen Studie ohne Randomisierung, aus Kohorten- oder Fallkontrollierten Studien (vorzugsweise aus mehr als einem Zentrum), aus mehreren longitudinalen Fallserien oder aus sehr positiven Ergebnissen unkontrollierter Experimente

III

Evidenz aus Stellungnahmen anerkannter Behörden und Einrichtungen, die auf klinischer Erfahrung, beschreibenden Fallstudien oder Berichten von Expertenausschüssen beruhen

Qualität der Evidenz (QoE) - Index (für Level II)

r

Meta-Analyse oder systematischer Review von randomisierten kontrollierten Studien

t

Übertragene Evidenz, z.B. Ergebnisse aus verschiedenen Pat.-Kohorten oder mit vergleichbarer immunologischer Ausgangslage

h

Vergleichsgruppe ist eine historische Kontrolle

u

Ergebnisse unkontrollierter Studien

a

Publizierter Abstract zu Studiendaten, der auf einem wissenschaftlichen Symposium oder einer Tagung vorgestellt wurde

SoR Stärke der Empfehlung, QoE Qualität der Evidenz

2Grundlagen

2.1Definition und Basisinformationen

Die Myelosuppression ist eine limitierende Nebenwirkung in der antineoplastischen Therapie. Pat. in Neutropenie haben ein erhöhtes Risiko für Fieber, Infektion, Sepsis und therapieassoziierte Mortalität. Strategien zur Reduktion des Morbiditäts- und Mortalitätsrisikos sind antimikrobielle Prophylaxe, frühe empirische antimikrobielle Therapie und die prophylaktische Gabe myeloischer Wachstumsfaktoren. In Abhängigkeit von der zu erwartenden Neutropeniedauer und klinischen Risikofaktoren wird im Hinblick auf einen komplizierten Verlauf einer febrilen Neutropenie zwischen Pat. mit hohem bzw. Standardrisiko unterschieden (Tabelle 2) [3].

Tabelle 2: Abschätzung des Risikos febriler Komplikationen in Abhängigkeit von der Dauer einer Neutropenie [3] 

Klinische Situation

Intention

Intervention

SoR1

QoE1

Neutropenie >7 Tage

Abschätzung des Risikos für febrile Neutropenie

Hohes Risiko

A

I

Neutropenie 7 Tage und klinische Risikofaktoren2

Hohes Risiko

B

II

Neutropenie 7 Tage ohne klinische Risikofaktoren

Standardrisiko

A

I

1 SoR =Strength of recommendation; QoE = quality of evidence;
2 hier auch Abwägung der Indikation zur G-CSF-Gabe und Abschätzung des Risikos unter diesem Aspekt

3[Kapitel nicht relevant]

4[Kapitel nicht relevant]

5[Kapitel nicht relevant]

6Therapie

Die Optionen zum Einsatz von G-CSF in Abhängigkeit von Grunderkrankung und Behandlungssituation sind in den folgenden Kapiteln zusammengefasst. Die Empfehlungen und Indikationen beziehen sich auf erwachsene Patienten.

6.1Indikation für G-CSF in der Behandlung solider Tumore

Die Indikation für die Gabe von G-CSF richtet sich nach dem zu erwarteten Risiko für FN einer antineoplastischen Therapie. Hier hat sich in der Empfehlung keine Änderung ergeben. Die Empfehlung entspricht den aktuell gültigen Leitlinien von ASCO 2026 [4], ESMO 2016 [5] sowie der S3 Leitlinie supportive Therapie von 2025 [6] (siehe Tabelle 3 und Abbildung 1).

Tabelle 3: Indikation für die Gabe von G-CSF in Abhängigkeit es zu erwartenden Risikos für eine FN 

Zu erwartendes FN-Risiko

Indikationsempfehlung

Risiko ≥ 20%

Indikation für G-CSF

Risiko 10 – 20%

Indikation für G-CSF bei klinischen Risikofaktoren, die einen komplizierten Verlauf einer febrilen Neutropenie begünstigen (insbesondere bei starker Ausprägung eines Risikofaktors oder mehrerer Risikofaktoren)

Risiko < 10%

keine Indikation für die primäre Gabe von G-CSF

Abbildung 1: Indikation zu primärer Prophylaxe mit G-CSF in der Tumortherapie 
1Alter > 65 Jahre, fortgeschrittene symptomatische Tumorerkrankung, Vorgeschichte einer FN, reduzierter Performancestatus ECOG > 1, Insuffizienz in Leber-, Nieren- oder kardialer Funktion, Kachexie;
FN febrile Neutropenie

6.2G-CSF in der Behandlung des Non-Hodgkin Lymphoms

Die Indikation für die primäre Gabe von G-CSF in der Behandlung des Non-Hodgkin Lymphoms entspricht der Indikation bei soliden Tumoren. G-CSF zur Erhöhung der Dosisintensität einer antineoplastischen Therapie führt nicht zu einem verbesserten Überleben der Patienten. Wichtig ist, G-CSF NICHT am Tag der Chemotherapie zu geben, da dadurch die Inzidenz einer febrilen Neutropenie ansteigen kann [7]. Deshalb empfehlen wir die Gabe an Tag 2 – 4 nach Abschluss des jeweiligen Therapiezyklus.

6.3G-CSF in der Behandlung des Hodgkin-Lymphoms (HL)

Es gibt keine Routineindikation für die Gabe von G-CSF bei Behandlung des HL mit ABVD oder Nivolumab + AVD. Im individuellen Risikofall kann das jedoch eine Indikation sein. Es gilt bei ABVD zu beachten, dass G-CSF das Risiko einer Bleomycin-induzierten pulmonalen Toxizität erhöhen kann [8].

Bei einer Erstlinien - Therapie des HL mit BV + AVD ist die Indikation zu primärer Prophylaxe mit G-CSF gegeben. Dadurch kann das Risiko für eine FN wesentlich reduziert werden.

Unverändert bleibt die Empfehlung zur primär prophylaktischen Gabe von G-CSF bei Therapie des HL mit eskaliertem BEACOPP oder dem neuen Standard BrECADD bestehen.

Die Empfehlungen fasst der Algorithmus in Abbildung 2 zusammen.

Abbildung 2: Indikation zu G-CSF in der Behandlung des Hodgkin-Lymphoms 
1Alter > 65 Jahre, fortgeschrittene symptomatische Tumorerkrankung und Remissionsstatus, Vorgeschichte einer FN, reduzierter Performancestatus ECOG > 1, Insuffizienz in Leber-, Nieren- oder kardialer Funktion, Kachexie
ABVD Adriamycin, Bleomycin, Vinblastin, Dacarbazin; N Nivolumab; BrECADD Brentuximab Vedotin, Etoposid, Cyclophosphamid, Adriamycin, Dexamethason, Dacarbazin; BEACOPP Bleomycin, Etoposid Adriamycin, Cyclophophamid, Vincristin, Procarbazin, Prednison.

6.4G-CSF in der Behandlung akuter Leukämien

Die Gabe von G-CSF bei intensiver Chemotherapie einer AML verkürzt die Neutropeniedauer, reduziert die Infektionsrate und kann den Krankenhausaufenthalt verkürzen. Dies gilt auch bei Protokollen mit reduzierter Intensität wie zum Beispiel einer Konsolidierung mit Hochdosis Cytosin-Arabinosid über 3 Tage: Auch hier kann die Häufigkeit infektiöser Ereignisse durch G-CSF effektiv reduziert werden.

Vorsicht ist bei einer Applikation vor der Evaluation der frühen Blastenclearance gegeben (sog. Frühpunktion üblicherweise um Tag 14). In den Tagen davor sollte kein G-CSF gegeben werden, um die Beurteilbarkeit des Knochenmarks nicht zu beeinträchtigen.

Die Gabe von G-CSF führt im Rahmen der Therapie der ALL zu einer Infektionsreduktion und einem Überlebensvorteils, dementsprechend wird sie in den Studienprotokollen der GMALL empfohlen [9]. Es ergibt sich keine Änderung zu den Empfehlungen in der früheren Version dieser Leitlinie.

6.5Sekundäre G-CSF Prophylaxe

Die sekundäre Gabe von G-CSF kann aus zwei Gründen geschehen: 1. Erhöhung bzw. Einhaltung der Dosisintensität der Therapie oder 2. als prophylaktische Maßnahme nach einer vorausgehenden FN in der Vorbehandlung oder dem vorausgehenden Zyklus. Eine Reduktion der Letalität ist für die Gabe von G-CSF bei FN bisher nicht nachgewiesen werden.

Die sekundäre Prophylaxe reduziert aber die Morbidität der Therapie bei stattgehabter neutropenischer Komplikation im vorausgegangenen Zyklus, deshalb kann der Einsatz von G-CSF hier empfohlen werden (B-III).

6.6G-CSF nach CAR T Zell Therapie und bei Behandlung mit bispezifischen Antikörpern

G-CSF verkürzt eine prolongierte Neutropenie nach CAR T Zell Therapie. Die Applikation bei diesem Therapiekonzept scheint auf der Grundlage aktuell verfügbarer Evidenz sicher zu sein und das Risiko für das Auftreten von CRS (Cytokine-Release-Syndrome) oder ICANS (Immune Effector Cell Associated Neurotoxicity Syndrome) nicht zu erhöhen. Die Gabe von G-CSF wird daher bei Bedarf (z.B. bei persistierender Neutropenie <500/µl ab Tag 5-7 nach CAR-T-Zell-Transfusion oder bei Hochrisiko-Pat. ggf. frühzeitigerer Einsatz, z.B. ab Tag 2) empfohlen und kann durch das CAR-HEMATOTOX Risiko Modell gut gesteuert werden [1112]. Detailliertere Empfehlungen finden Sie in der Onkopedia-LL zum Management von Nebenwirkungen bei CAR T Zelltherapie [10].

Die Stärke der Empfehlung und Qualität der Evidenz basiert auf retrospektiven Daten, randomisierte prospektive Studien zu dieser Fragestellung liegen nicht vor (B-III).

Ähnlich verhält sich die Datenlage bei Therapie mit bispezifischen Antikörpern: Die Gabe von G-CSF sollte jedoch in der Phase der step-up Dosierung bzw. einer klinischen Situation mit manifester oder drohender CRS vermieden werden, randomisierte prospektive Studien liegen bisher dazu nicht vor (B-III).

6.7Biosimilar G-CSF und Efbemalenograstim

Die Gabe von biosimilarem G-CSF ist sicher und vergleichbar effektiv zu den Originalpräparaten. Zahlreiche Studien konnten eine Nicht-Unterlegenheit gut belegen. Deshalb ist der Einsatz der Biosimilars empfohlen (A-I). Diese starke Empfehlung betrifft die Endpunkte Reduktion von FN, Verkürzung einer Neutropeniedauer, Reduktion infektiöser Mortalität und Verbesserung der Kosten-Effektivität. Eine Übersicht zur Datenlage, Stärke der Empfehlung und Qualität der Evidenz ist im korrespondierenden Kapitel der aktuellen AGIHO Leitlinie detailliert dargestellt. [1]

Efbemalenograstim (EMGA) ist ein non-biosimilares G-CSF der dritten Generation. Obwohl es nicht-pegyliert ist, ist es ein lang wirksames rekombinantes Fusionsprotein mit G-CSF und einem humanen IgG2-FC Fragment. Dadurch werden keine anti-PEG Antikörper entwickelt und es erhält dadurch eine nachhaltigere Effektivität. Randomisierte Multizentrumsstudien konnten eine Nicht-Unterlegenheit im Vergleich zu Pegfilgrastim oder Filgrastim belegen. Die Dauer einer schweren Neutropenie war vergleichbar, die Dauer einer schweren Neutropenie Grad 4 jedoch signifikant reduziert. Deshalb ist EMGA eine valide Alternative in der Prophylaxe mit G-CSF (A-I).

6.8G-CSF und Antimicrobial Stewardship

Mehrere randomisierte Studien konnten zeigen, dass die prophylaktische Gabe von G-CSF den Verbrauch an Antibiotika reduzieren kann. Deshalb sollte G-CSF fest in „Antimicrobial Stewardship“ Programme implementiert werden. Zur Prophylaxe von FN oder infektiösen Komplikationen in der antineoplastischen Therapie sollte G-CSF den Vorzug gegenüber einer antibiotischen Prophylaxe erhalten. So kann ein wichtiger Beitrag zur Verringerung negativer Langzeiteffekte wie die Resistenzbildung nach nicht gut kontrollierter Gabe von Antibiotika geleistet werden (A-I) [1].

7[Kapitel nicht relevant]

8[Kapitel nicht relevant]

9Literatur

  1. Sandherr M, Schalk E, Heinz WJ et al. Evidence-based AGIHO guideline update on prophylaxis of infectious complications with granulocyte-stimulating factors (G-CSF) for the treatment of adult patients with cancer. European Journal of Cancer 235 (2026) 116244. DOI:10.1016/j.ejca.2026.116244

  2. Ullmann AJ, Cornely OA, Donnelly JP et al. ESCMID guideline for the diagnosis and management of Candida diseases 2012. Clin Microbiol Infect 2012;18(7): 1-8. DOI:10.1111/1469-0691.12037

  3. Classen AY, Henze L, von Lilienfeld-Toal M et al. Primary prophylaxis of bacterial infections and Pneumocystis jirovecii pneumonia in patients with hematologic malignancies and solid tumors: 2020 updated guidelines of the Infectious Diseases Working Party of the German Society of Hematology and Medical Oncology (AGIHO/DGHO). Ann Hematol 2021; 100:1603-1620. DOI:10.1007/s00277-021-04452-9

  4. Gyawali B, Bohlke K, Dickter JK et al. WBC growth factors: ASCO guideline update. J Clin Oncol February 25, 2026. DOI:10.1200/JCO-25-02938

  5. Klastersky J, Naurois J de, Rolston K et al. Management of febrile neutropenia: ESMO clinical practice guidelines. Ann Oncol 2016;27(5):v111-8. DOI:10.1093/annonc/mdw325

  6. Deutsche Krebsgesellschaft Deutsche Krebshilfe. AWMF. Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen. Leitlinienprogramm. Onkol (December 2025:05). https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/supportive-therapie

  7. Weycker D, Li X, Figueredo J, et al. Risk of chemotherapy-induced febrile neutropenia in cancer patients receiving pegfilgrastim prophylaxis: does timing of administration matter? Support Care Cancer 2016;24(5):2309–16. DOI:10.1007/s00520-015-3036-7

  8. Andersen MD, Kamper P, d'Amore A, et al. The incidence of bleomycin induced lung toxicity is increased in Hodgkin lymphoma patients over 45 years exposed to granulocyte-colony stimulating growth factor. Leuk Lymphoma 2019;60(4):927–33. DOI:10.1080/10428194.2018.1515939

  9. Ye SG, Ding YI, LiL et al. Colony-stimulating factors for chemotherapy-related febrile neutropenia are associated with improved prognosis in adult lymphoblastic leukemia. Mol Clin Oncol. 2015 May;3(3):730-736. DOI:10.3892/mco.2015.527.Epub

  10. ONKOPEDIA, CAR-T Zellen: Management von Nebenwirkungen, 05/2025, https://www.onkopedia.com/s/WIC4LR

  11. Rejeski K, Perez A, Sesques P et al. CAR-HEMATOTOX: a model for CAR T-cell related hematologic toxicity in relapsed/refractory large B-cell lymphoma.Blood 2021;138(24):2499-513. DOI:10.1182/blood.2020010543

  12. Rejeski K, Hansen DK, Bansal R et al. The CAR-HEMATOTOX score as a prognostic model of toxicity and respnse in patients receiving BCMA-directed CAR-T for relapsed/refractory multiple myeloma. J Hematol Oncol 2023;16(1):88. DOI:10.1186/s13045-023-01465-x

10[Kapitel nicht relevant]

11[Kapitel nicht relevant]

12[Kapitel nicht relevant]

13[Kapitel nicht relevant]

14[Kapitel nicht relevant]

15Anschriften der Verfasser

Prof. Dr. med. Werner Heinz
Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim
Med. Klinik 2
Uhlandstr. 7
97980 Bad Mergentheim
Lea Kausche
Kepler Universitätsklinikum
Universitätsklinik für Innere Medizin 3
Hämatologie und Internistische Onkologie
Krankenhausstr. 9
A-4021 Linz
PD Dr. med. Philipp Köhler
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Prof. Dr. med. Stefan Krause
Universitätsklinikum Erlangen
Medizinische Klinik 5
Hämatologie und Intern. Onkologie
Ulmenweg 18
91054 Erlangen
Prof. Dr. med. Hartmut Link
Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ)
Dr. Klein Dr. Schmitt & Partner
Luxemburger Str. 2
67657 Kaiserslautern
Dr. med. Blasius Liss
HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal
Med. Klinik 1 für Hämatologie,
Onkologie und Palliativmedizin,
Nephrologie, Rheumatologie
Heusnerstr. 40
42283 Wuppertal
PD Dr. med. Sibylle Mellinghoff
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin
Kerpener Str. 62
50937 Köln
PD Dr. med. Michael Sandherr
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie
und Medizinische Onkologie (DGHO)
Onkopedia-Koordinator
Bauhofstr. 12
10117 Berlin
PD Dr. med. habil. Enrico Schalk
Universitätsklinikum Magdeburg
Klinik für Hämatologie, Onkologie und Zelltherapie
Leipziger Str. 44
39120 Magdeburg
Prof. Dr. med. Martin Schmidt-Hieber
Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem
2. Med. Klinik
Klinik für Hämatologie und Onkologie
Thiemstr. 111
03048 Cottbus
Dr. med. Nikolai Schuelper
Medius Klinik Ostfildern-Ruit
Hedelfinger Str. 166
73760 Ostfildern-Ruit
Prof. Dr. med. Ruth Seggewiß-Bernhardt
Universitätsklinik Würzburg
CCC MF
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg
Prof. Dr. med. Karsten Spiekermann
Klinikum der Universität München
Medizinische Klinik und Poliklinik III
Campus Großhadern
Marchioninistr. 15
81377 München
Rosanne Sprute
Uniklinik Köln
Klinik I für Innere Medizin
Klinische Infektiologie
50931 Köln

16Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten

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Reference:

Quellenangabe:

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