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HIV-assoziierte Neoplasien

Stand Januar 2018
Dies ist die aktuell gültige Version des Dokuments

1Zusammenfassung

Durch die Einführung einer kombinierten antiretroviralen Therapie (cART) haben sich die Möglichkeiten der Behandlung HIV-assoziierter Krebserkrankungen deutlich verbessert und entsprechen oftmals den Empfehlungen für HIV-negative Patienten. Dennoch stellen Tumorerkrankungen heute die häufigste Todesursache bei HIV-infizierten Menschen dar [1], und sind eine der häufigsten Ursachen für eine Hospitalisierung [2]. Auch ist die Gesamtüberlebenszeit trotz aller Behandlungserfolge ungünstiger als bei HIV-negativen Patienten [3].

Das Spektrum der bei HIV-Infizierten beobachteten Malignome hat sich dabei über die letzten Jahrzehnte verändert. Die Inzidenz der sogenannten AIDS-definierenden Neoplasien wie des Kaposi-Sarkoms, des Zervix-Karzinoms sowie der aggressiven B-Zell-Lymphome ist kontinuierlich zurückgegangen, die Prognose hat sich verbessert: ca. 60% dieser Patienten leben noch 10 Jahre nach Diagnosestellung [4]. Demgegenüber ist die Prognose einiger nicht AIDS-definierender Malignome, wie zum Beispiel des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms, deutlich ungünstiger [4]. Die Betreuung dieser Patienten ist dabei nach wie vor eine gemeinsame Herausforderung für den Onkologen und den Infektiologen.

Detaillierte Empfehlungen zu einzelnen Krankheitsbildern finden sich unter

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3[Kapitel nicht relevant]

4[Kapitel nicht relevant]

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9Literatur

  1. Lewden C, May T, Rosenthal E et al.: ANRS EN19 Mortalité Study Group and Mortavic1: Changes in causes of death among adults infected by HIV between 2000 and 2005: The „Mortalité 2000 and 2005“ surveys (ANRS EN19 and Mortavic). J Acquir Immune Defic Syndr 48:590–598, 2008. DOI:10.1097/QAI.0b013e31817efb54

  2. Bonnet F, Chêne G, Thiébaut R et al.: Groupe d’Epidémiologie Clinique du SIDA en Aquitaine (GECSA): Trends and determinants of severe morbidity in HIV-infected patients: the ANRS CO3 Aquitaine Cohort, 2000–2004. HIV Med 8: 547–554, 2007. DOI:10.1111/j.1468-1293.2007.00508.x

  3. Coghill AE, Pfeiffer RM, Shiels MS, Engels EA: Excess Mortality among HIV-infected individuals with cancer in the United States. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 26:1027-1033, 2017. DOI:10.1158/1055-9965.EPI-16-0964

  4. Gotti D, Raffetti E, Albini J, et al.: Survival in HIV-infected patients after a cancer diagnosis in the cART era: results of an Italian multicenter study. PLoS One 9:e94768, 2014. DOI:10.1371/journal.pone.0094768

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15Anschriften der Verfasser

Prof. Dr. med. Kai Hübel
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Prof. Dr. med. Marcus Hentrich
Rotkreuzklinikum München gGmbH
III. Medizinische Abteilung -
Hämatologie und Onkologie
Nymphenburger Str. 163
80634 München
Dr. med. Franz A. Mosthaf
Gemeinschaftspraxis für
Hämatologie, Onkologie und Infektiologie
Zentrum für ambulante Onkologie
Kriegsstr. 236
76135 Karlsruhe
Prof. Dr. med. Bernhard Wörmann
Amb. Gesundheitszentrum der Charité
Campus Virchow-Klinikum
Med. Klinik m.S. Hämatologie & Onkologie
Augustenburger Platz 1
13344 Berlin

16Offenlegung potentieller Interessenkonflikte

nach den Regeln der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie und den Empfehlungen der AWMF (Version vom 23. April 2010) und internationalen Empfehlungen

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