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Onkopedia Leitlinie Myelodysplastische Syndrome aktualisiert

Die Myelodysplastischen Syndrome zählen zu den häufigsten malignen hämatologischen Erkrankungen, im Alter über 70 Jahre steigt die Inzidenz auf >30/100.000 an. Die Diagnostik aus dem peripheren Blut und die zyto-histo-morphologische Knochenmarkdiagnostik in Kombination mit der Zytogenetik erlauben eine Abschätzung der Prognose der Patienten hinsichtlich ihres Gesamtüberlebens und des Risikos einer Progression in eine akute myeloische Leukämie (AML). Das meist fortgeschrittene Alter und die häufigen Komorbiditäten der Patienten einerseits sowie die Therapietoxizität und oft unbefriedigenden Ansprechraten der konventionellen Therapieansätze andererseits stellen eine komplexe Herausforderung an das Management von MDS-Patienten dar.

Unter Leitung von Prof. Dr. W. K. Hofmann wurden jetzt die Empfehlungen zum MDS aktualisiert.

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08.01.2020