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Onkopedia supportiv – neue Empfehlungen zu Venösen Thrombembolien, Impfungen und Management von Infektion im ambulanten Bereich

Arzneimittel verschreiben kann (fast) jeder, gute Supportivtherapie trennt die Spreu vom Weizen. Folgende drei Leitlinien wurden jetzt aktualisiert bzw. neu verfasst:

Venöse Thrombembolien bei Tumorpatienten
Die venöse Thrombembolie („venous thromboembolism“: VTE) gehört zu den häufigen Komplikationen bei Tumorpatienten und ist nach der tumorbedingten Sterblichkeit die zweithäufigste Todesursache. Die Inzidenz klinisch diagnostizierter Ereignisse liegt bei Tumorpatienten insgesamt 4 – 7-fach höher als bei Nichttumorpatienten. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. H. Riess wurden die Empfehlungen zur Diagnostik, zur Prophylaxe und zur Therapie von venösen Thrombembolien bei Tumorpatienten aktualisiert.

Impfungen bei Krebspatienten
Infektiöse Komplikationen sind eine wesentliche Ursache der Morbidität und Mortalität systemischer Tumortherapie. Prävention durch Impfungen ist ein wichtiger Aspekt der Patientenbetreuung. Dabei müssen immunsuppressive Einflüsse sowohl der Grundkrankheit als auch der antineoplastischen Therapie berücksichtigt werden. Jetzt wurden Empfehlungen zu Impfungen bei Krebspatienten unter der Leitung von Frau Prof. Dr. C. Rieger erarbeitet.

Infektionen in der Ambulanz
Welcher Krebspatient mit infektiösen Komplikationen kann ambulant behandelt werden, wer muss sofort stationär eingewiesen werden? Für diese fast tägliche Situation hat PD Dr. M. Sandherr aktuelle Empfehlungen zusammengefasst.