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Prolongierte Virusausscheidung („Shedding“) von SARS-CoV-2 bei Patienten mit Krebserkrankungen

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass bei immunsupprimierten Patienten, vor allem bei B-Zell-Dysfunktion, eine prolongierten Ausscheidung von SARS-CoV-2 („Shedding“) zu beobachten sein wird.

Ein entsprechendes Monitoring dieser Patienten scheint sinnvoll. Bei Nachweis von SARS-CoV-2 RNA sollte eine Infektiosität dieser Patienten angenommen werden und entsprechende Hygienemaßnahmen konsequent fortgeführt werden. Eine generelle Indikation zu spezifischen therapeutischen Maßnahmen bei prolongierter Ausscheidung von SARS-CoV-2 lässt sich aus den aktuell verfügbaren Daten nicht ableiten.

Unter Federführung von Dr. N. Giesen haben DGHO und GPOH mit ihren infektiologischen Arbeitsgemeinschaften eine Stellungnahme erarbeitet.

Zur Stellungnahme

04.12.2020