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Glossar

 R-Bendamustin
Abkürzung für Rituximab und Bendamustin; Kombination von Medikamenten zur Behandlung von Patienten mit Lymphomen;
 R-CHOP
Abkürzung für Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin und Prednison; Kombination von Medikamenten zur Behandlung von Patienten mit Lymphomen;
 R-FCM
Abkürzung für Rituximab, Fludarabin, Cyclophosphamid und Mitoxantron; Kombination von Medikamenten zur Behandlung von Patienten mit indolenten Lymphomen;
 R-Klassifikation
Einteilung zur Beurteilung des Resektionsrandes von Operationspräparaten von Krebspatienten; vier große Gruppen: R0 - mit dem Mikroskop kein Resttumor erkennbar, R1 - mit dem Mikroskop erkennbarer Resttumor, R2 - mit dem Auge erkennbarer Resttumor, RX - Resttumor nicht beurteilbar;
 R-MCP
Abkürzung für Rituximab, Mitoxantron, Chlorambucil und Prednison; Kombination von Medikamenten zur Behandlung von Patienten mit indolenten Lymphomen;
 radikale Nephrektomie
komplette Entfernung der Niere;
 radikale Prostatektomie
Form der Prostatektomie, bei der die ganze Prostata entfernt wird; Standard in der Operation des Prostatakrebs;
 Radiofrequenzablation
Abkürzung RFA; physikalisches Verfahren, bei dem Hitze durch Hochfrequenzstrom erzeugt wird; bei gezielter Anwendung wird Gewebe zerstört, z. B. Tumor oder Metastasen; wird auch am Herzen zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen angewandt;
 Radioimmuntherapie
kombinierte Behandlung durch Medikamente zur Beeinflussung des Immunsystems und durch Bestrahlung; für die Bestrahlung werden die Medikamente der Immuntherapie mit radioaktiven Substanzen beladen; als Medikamente der Immuntherapie werden monoklonale antiklonale Antikörper verwandt;
 Radiologie
Lehre von den Beziehungen zwischen ionisierender Bestrahlung und dem menschlichen Körper; medizinisches Fachgebiet, das sich mit den Grundlagen und der Anwendung dieser Strahlen in Diagnostik und Therapie beschäftigt;
 Radiopharmaka
Einzahl Radiopharmakon; radioaktive Medikamente, die in der Nuklearmedizin eingesetzt werden; die radioaktiven Stoffe können direkt verwendet werden, z. B. radioaktiv markiertes Jod, oder an einen Transportstoff gebunden werden, z. B. an einen monoklonalen Antikörper;
 randomisiert
siehe Randomisation
 randomisierte klinische Studie
klinische Studie, bei der die Teilnehmer nach einem statistischen Zufallsprinzip den verschiedenen Studienarmen zugeordnet werden; wird verwandt, um eine bewusste oder unbewusste Beeinflussung der Ergebnisse zu vermeiden; siehe auch klinische Studie
 Randomisierung
zufällige Zuordnung, z. B. im Rahmen einer randomisierten klinischen Studie
 RANKL
Abkürzung für Receptor Activator of Nuclear factor Kappa-B Ligand; gehört zur Familie der Tumornekrosefaktoren (TNF); zentrale Rolle bei der Aktivierung des Knochenabbaus; weitere Funktion im Immunsystem;
 Rash
allgemeiner Begriff aus dem Englischen für einen Hautausschlag; wird in der Medizin als Begriff für bestimmte Reaktionen der Haut auf Medikamente benutzt;
 RCT
Abkürzung für Randomized Clinical Trial, eine randomisierte klinische Studie;
 RDW
Abkürzung für Red blood Distribution Width; gibt die Verteilung von Erythrozyten nach ihrer Größe im automatisierten Blutbild an;
 RECIST
Response Evaluation Criteria in Solid Tumors; internationale Empfehlungen zur Beurteilung der Remission bei soliden Tumoren;
 Reed-Sternberg-Zellen
Riesenzellen, benannt nach Dorothy Reed und Carl Sternberg; typisch für das Hodgkin-Lymphom;
 refraktär
Begriff wird in der Medizin für Erkrankungen vewandt, die auf eine bestimmte Behandlung nicht oder nicht mehr ansprechen;
 Reha
kurz für Rehabilitation
 Rehabilitation
Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit
 rektale Untersuchung
Untersuchung, bei der der Arzt mit dem Finger den Enddarm (Rektum), den Schließmuskel, die Vorsteherdrüse (Prostata) bzw. die Gebärmutter untersucht;
 Rektosigmoidoskopie
Endoskopie des Mastdarms und des anschließenden S-förmigen Darmanteils
 Rektoskopie
Endoskopie des Mastdarms
 Rektum
Mastdarm
 Remission
Rückbildung einer Krankheit; die Merkmale für ein Ansprechen können für verschiedene Erkrankungen unterschiedlich festgelegt werden; bei Krebserkrankungen haben sich die Begriffe der partiellen (teilweisen) und der kompletten (vollständigen) Remission durchgesetzt; bei einer partiellen Remission haben sich die messbaren Tumoranteile um mindestens 50 % zurückgebildet; bei einer kompletten Remission sind keine Krankheitszeichen mehr nachweisbar; im Rahmen von klinischen Studien werden die RECIST Kriterien angewandt;
 Resektionsrand
Rand eines Operationspräparates; wird bei Krebsoperationen auf die vollständige Entfernung des Tumors untersucht; Einteilung nach der R-Klassifikation;
 Restlymphom
verbleibendes Lymphomgewebe nach einer Behandlung;
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